Montag, 20. Februar 2017

Es geht vorwärts an der "Rolle"

Die ersten Mieter der Konrad-Wolf-Allee 23 bis 25 und 55 bis 61, die ihre Wohnungen im Sommer 2015 wegen der bevorstehenden Sanierung hatten verlassen müssen, sind mittlerweile zurückgekehrt und haben sich in ihren Wohnungen wieder häuslich eingerichtet.

Nun beginnen bald auch die umgesetzten Bewohner der Häuser 1 und 5, in ihren Übergangsquartieren unruhig zu werden: Wenn weiterhin alles planmäßig verläuft, können sie ab Juli zurück in ihre Wohnungen an der „Rolle“, dem Gebäudekomplex am grünen Zentrum der Gartenstadt Drewitz. Oft erinnert nur der Grundriss an den Zustand des Hauses vor der Sanierung: Sanitär, Elektro, Heizung, Fenster, Fußbodenbeläge – alles ist neu in den Häusern, die vor 30 Jahren im letzten Neubaugebiet der DDR gebaut wurden.

Noch augenscheinlicher aber ist die Veränderung, die sich den Spaziergängern im gegenüberliegenden Konrad-Wolf-Park beim Blick auf die Häuser der „Rolle“ darbietet: Vorbei ist die Zeit der tristen Fassaden und übereinanderliegenden Balkone. Die notwendige energetische Sanierung wurde auch zum Anlass genommen, den Wohnblöcken ein unverwechselbares Äußeres zu geben.

Weniger ins Auge als die Schriftzüge unterm Dach mit Titeln von Konrad-Wolf-Filmen fallen die neu gestalteten Hauseingangsbereiche, die teilweise Zusammenlegung von Wohnungen zu Familiengröße oder die Schaffung von zwei Atelierwohnungen, die auf zwei Etagen Wohn- und Gewerbefläche bieten. Die bisherigen Gewerbeflächen im Erdgeschoss der Häuser wurden großenteils in barrierefreien Wohnraum umgewandelt – in den wenigen erhalten gebliebenen Gewerberäumen erwarten bereits Ärzte, Therapeuten oder die Sparkasse die Bewohner der umliegenden Häuser.

Wenn im Sommer der zweite Bauabschnitt der „Rolle“ beendet sein wird, haben die Sanierer der ProPotsdam zwei Drittel ihrer Arbeit am Standort geschafft. Der danach beginnende dritte Bauabschnitt wird der letzte auf dem Weg zur beispielhaften Sanierung der „Rolle“ sein.

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