Mittwoch, 16. August 2017

Besser mobil. Besser leben: Ausleihrekord im 1. Halbjahr

Foto: Norman Niehoff / LHP


Die Ausleihzahlen für *PotsdamRad* sind im ersten Halbjahr 2017 nach Information der Landeshauptstadt Potsdam wieder gestiegen. Gab es bis Ende Juni 2016 insgesamt 16.873 Ausleihen, waren es in diesem Jahr bereits 19.176. Das entspricht einer Steigerung von 14 Prozent.

Darüber hinaus sind im Frühjahr drei neue sogenannte *virtuelle* Stationen eingerichtet. Das sind örtlich fest definierte Standorte ohne Terminal bzw. Fahrradständer, an denen die Räder ausgeliehen und wieder abgegeben werden können. Die neuen Verleihstandorte befinden sich am Bahnhof Pirschheide, Ecke Zeppelinstraße/Kastanienalle und am Bahnhof Park Sanssouci.

Mittlerweile gibt es in der Landeshauptstadt Potsdam 29 bauliche, darunter auch eine Verleihstation in der Gartenstadt Drewitz am Ernst-Busch-Platz sowie drei virtuelle Stationen mit insgesamt 260 Leihfahrrädern.

Potsdams Baubeigeordneter, Bernd Rubelt freut sich über die Erweiterung des Angebotes von nextbike. Zu dem zusätzlich gutem Straßenbahn- und Busnetz kann man in Potsdam nach-haltig mobil sein und das Fahrradfahren, die ÖPNV-Nutzung aber auch Park+Ride flexibel miteinander kombinieren.

Was viele nicht wissen, Abo-Kunden des Verkehrsbetriebes Potsdam können täglich zwei Stunden kostenfrei mit den Leihfahrrädern von nextbike fahren.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam



Mittwoch, 9. August 2017

Gemeinsam für Potsdam in die Pedale treten

STADTRADELN wirbt für Fahrrad als Alltags-Verkehrsmittel  

In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. Dieses Jubiläum nehmen die Landeshauptstadt Potsdam und die KlimaAgentur der Stadtwerke zum Anlass, sich an der Aktion STADTRADELN zu beteiligen. Geradelt werden kann vom 4. bis 24. September 2017. Es geht darum, einzeln oder als Team in dieser Zeit die meisten Fahrradkilometer zu sammeln. Gesucht wird Deutschlands fahrradaktivste Kommune und auch das fahrradaktivste Stadtparlament.

Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Hochschule, zum Einkaufen oder einfach in der Freizeit: Alle Potsdamer und Pendler nach Potsdam sind aufgerufen, gemeinsam in die Pedale zu treten, das Kilometer-Konto zu erhöhen und ganz nebenbei auch noch CO2 einzusparen. Laut Umweltbundesamt werden pro Personenkilometer im Rad- und Fußverkehr 138 Gramm CO2 eingespart.

621 Kommunen aus allen Bundesländern haben sich bereits für die bundesweite Aktion registriert. Auch für Potsdam haben sich schon einige Teams angemeldet, die vom 4. bis zum 24. September gemeinsam für Potsdam in die Pedale treten werden. Jeder Potsdamer kann mitmachen und entweder sei eigenes Team bilden oder sich dem offenen Team Potsdam anschließen. Eine Anmeldung ist noch möglich unter www.stadtradeln.de/potsdam. Weitere Informationen gibt es unter www.potsdam.de/stadtradeln.

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klimabündnisses. Die Aktion ist als Wettbewerb konzipiert, bei dem mit viel Spaß für das Fahrrad als Alltags-Verkehrsmittel geworben wird. Ziel ist es, pro Einwohner die meisten Kilometer auf dem Rad zurückzulegen. Deutschlandweit treten Kommunen gegeneinander an. Die Ergebnisse der Teams und Kommunen werden auf der Internetseite www.stadtradeln.de/potsdam veröffentlicht und sorgen zusätzlich für Motivation.

Montag, 7. August 2017

oskar., Creso und freiwillige Helfer verschönern Bänke


Am vergangenen Freitag verschönerte oskar. gemeinsam mit der Creso Creative Sozialarbeit gGmbH und den Nutzern der Bänke die Holzsitzbänke auf dem Ernst-Busch-Platz.

Die freiwilligen Helfer legten mit Pinsel und Farbe
ordentlich Hand an die Bänke. Fotos: Benjamin Schäffer
Ab 11 Uhr wurde tatkräftig geschliffen und anschließend mit einer Holzschutzlasur gestrichen. Ein Verlängerungskabel - vom Dönerstand bis zu den Bänken verlegt - gab der Musikanlage den nötigen Saft, um bei der Arbeit für Stimmung zu sorgen. "Denn schließlich brauchen wir doch auch Musik zum Schleifen", begründete einer der Helfer, der die Musikanlage mitgebracht hatte.
Nebenbei wurde der Grill angefeuert und die ersten Würstchen gegrillt. Die Aktion war gegen 14.30 Uhr beendet und das Resultat kann sich sehen lassen. Alle Helfer und Organisatoren hatten viel Spaß bei der Arbeit.

Freitag, 4. August 2017

Gartenstadt Drewitz beim Umweltfest im Volkspark

Was hat ein saftiges Rindersteak mit dem Regenwald zu tun, wie schmeckt veganes Essen, wieviel CO2 steckt in der neuen Jeans, woher kommt Mikroplastik und was ist eigentlich ein ökologischer Fußabdruck? Beim Potsdamer Umweltfest am 17. September von 11 bis 17.30 Uhr beantworten über 80 Akteure und Experten diese und viele weitere Fragen, wenn sich der Volkspark Potsdam in eine informative Erlebnismeile rund um die Themen Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit verwandelt.

Auch die Gartenstadt Drewitz ist mit dabei. Die beiden städtischen Akteure und Kooperationspartner des Potsdamer Umweltfests ProPotsdam GmbH und Stadtwerke Potsdam GmbH stellen den Umbau der Siedlung zur Zero-Emission-City als gelungenes Beispiel nachhaltiger Stadtentwicklung vor. Außerdem informiert das Drewitzer Begegnungszentrum oskar. über sein Projekt „Wendeschleife“ in der Gartenstadt.

Präsentiert wird das Umweltfest von der Landeshauptstadt Potsdam, der ProPotsdam GmbH, den Stadtwerken und dem Volkspark Potsdam. Die dm-Drogeriemarktkette engagiert sich in diesem Jahr erstmalig als Sponsor des Potsdamer Umweltfestes.

Mittwoch, 2. August 2017

Geben- und Nehmen-Markt erstmals in Drewitz

Da der beste Abfall der ist, der gar nicht erst entsteht, hat die Abfallberatung der Landeshauptstadt Potsdam u.a. den Geben- und Nehmen-Markt ins Leben gerufen. Seit 2011 wurde der Markt am Neuen Lustgarten ausgerichtet, in diesem Jahr möchte die Abfallberatung damit beginnen, andere Stadtteile mit einzubeziehen. Aus diesem Grund findet der Geben- und Nehmen-Markt am 9. September zum ersten Mal auf dem Ernst-Busch-Platz in der Gartenstadt Drewitz statt.

Ziel dieses Marktes ist es, Abfälle zu vermeiden und somit die vorhandenen Ressourcen zu schonen. Und oft haben Dinge, die man selber nicht mehr mag, für andere einen großen Wert. Zudem dient der Markt als Plattform, um mit Bürgern in den Dialog zu treten und über die richtige Entsorgung von Abfall in der Stadt Potsdam zu informieren bzw. Fragen und Anregungen entgegen zu nehmen. 

Der Geben- und Nehmen-Markt wird sowohl im Frühjahr als auch im Spätsommer veranstaltet. Nun erstmals auch in Drewitz!

Montag, 31. Juli 2017

PKW-Bestand seit Eröffnung des Parks reduziert

Vergleicht man den Bestand an PKWs in Drewitz vor der Eröffnung des Konrad-Wolf-Parks mit dem Stand von 2016 fällt auf, dass sich die Anzahl der PKW deutlich reduziert hat. Waren es im Jahr 2013 noch 1.667 Fahrzeuge im Stadtteil, fiel die Zahl bis zum vergangenen Jahr um 221 auf nur noch 1.446 Autos.



Quelle: eigene Darstellung aus der Statistik zu den Neubaugebieten der Landeshauptstadt Potsdam 2016

Freitag, 28. Juli 2017

STEP reinigt Stellplätze in Drewitz Süd

Die STEP führt vom 7. bis zum 16. August an den bewirtschafteten Stellplätzen in Drewitz Süd Reinigungen durch. In den vorgesehenen Teilbereichen können die Stellplätze an einzelnen Tagen in der Zeit von 7 bis 14 Uhr nicht genutzt werden. Die GEWOBA weist ihre Stellplatz-Mieter darauf hin, die Parkverbotsschilder unbedingt zu beachten. Diese werden in der Regel 96 Stunden vorher in den entsprechenden Bereichen aufgestellt.

Von der Reinigung sind folgende Straßenabschnitte betroffen:

Montag, 7. August, 7-14 Uhr

Willy-A.-Kleinau-Weg 2-8, eine Straßenseite und Kreuzungsbereiche

Ernst-Lubitsch-Weg 1-7

Parkbereich zwischen Ernst-Busch-Platz, Fritz-Lang-Straße und Ernst-Lubitsch-Weg


Mittwoch, 9. August, 7-14 Uhr

Willy-A.-Kleinau-Weg 2-8, beide Straßenseiten

Günther-Simon-Straße 1-13, beide Straßenseiten

Friedrich-W.-Murnau-Straße 18-26 und Kreuzungsbereiche

Fritz-Lang-Straße 2-22, im Bereich der Hausnummer 22 beide Straßenseiten

Parkbereich zwischen Ernst-Busch-Platz und Havel-Nuthe-Center


Freitag, 11. August, 7-14 Uhr

Wolfgang-Staudte-Straße 1-23 und Kreuzungsbereiche

Conrad-Veidt-Straße 2-24 und Priesterweg in diesem Bereich

Friedrich-W.-Murnau-Straße 2-16 und Kreuzungsbereiche


Montag, 14. August, 7-14 Uhr

Wolfgang-Staudte-Straße 2-24 und Kreuzungsbereiche

Conrad-Veidt-Straße 2-24

Parkbereich am Havel-Nuthe-Center entlang der Friedrich-W.-Murnau-Straße und Kreuzungsbereiche

Friedrich-W.-Murnau-Straße, Straßenseite gegenüber den Hausnummern 18-26 bis ans Sternfeld

Paul-Wegener-Straße 1-13, beide Straßenseiten und Kreuzungsbereiche


Mittwoch, 16. August, 7-14 Uhr

Willy-A.-Kleinau-Weg 10-16 und 22-30 und Kreuzungsbereiche

Fritz-Lang-Straße 1-11

Fritz-Lang-Straße, beide Straßenseiten gegenüber den Hausnummern 12-22 bis zum Schiller-Gymnasium

Mittwoch, 26. Juli 2017

Am 4. August sprudelt das Wasserbecken wieder

Jetzt ist es offiziell: Das Wasserbecken im Konrad-Wolf-Park wird am 4. August wieder in Betrieb gehen. Mit dem neuen System wird von April bis Oktober und bei Temperaturen über 18 Grad das Beckenwasser täglich geleert und zur automatischen Rasenbewässerung verwendet. Zusätzlich soll das Becken nach der Entleerung per Hand gereinigt werden.

Montag, 24. Juli 2017

Den Ratten wird auf den Leib gerückt

In der vergangenen Woche hat sich der Fachbereich Soziales und Gesundheit der Landeshauptstadt Potsdam auf Anfrage zur Rattenproblematik im Konrad-Wolf-Park geäußert.
In den vergangenen 14 Tagen sind demnach insgesamt 3 Meldungen über ein erneutes Rattenvorkommen in der Grünanlage eingegangen, insbesondere im Bereich zwischen Trampolin und Wasserbecken.

Seit 11. Juli 2017 finden dort Rattenbekämpfungsmaßnahmen statt, die noch nicht abgeschlossen sind. Nach Rückmeldung der Schädlingsbekämpfungsfirma Becker über den Hinweis von Rattenvorkommen auch im Bereich der Müllcontainerstandplätze der angrenzenden Wohnhäuser wurden am 18. Juli 2017 die ProPotsdam und die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ aufgefordert, Rattenbekämpfungsmaßnahmen durchführen zu lassen.

Weiterhin teilt der Fachbereich Soziales und Gesundheit mit: „Nach Rücksprache mit der Schädlingsbekämpfungsfirma Becker wird uns immer wieder versichert, dass die extrem dichte Bepflanzung der Grünanlagen leider auch die Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen behindert.“

Auch die Gestaltung der dort vorhandenen Abfallkörbe sei zwar krähensicher, gewähre aber durch den hoch angeordneten Deckel den Ratten ungehinderten Zutritt. „Aus unserer Sicht sollten die Abfallbehälter täglich geleert werden und jeder Bürger mitarbeiten, indem er die Abfälle ordnungsgemäß entsorgt“, heißt es aus dem zuständigen Fachbereich.

Freitag, 21. Juli 2017

Baumeldung für die 30. Kalenderwoche

Folgendes gibt es aus der Gartenstadt Drewitz zu berichten:

Für den 3. Bauabschnitt (BA) des „Grünen Kreuzes“ erfolgt eine neue Ausschreibung durch die Landeshauptstadt Potsdam. Der Baubeginn ist nun für März 2018 geplant.

Die für den 3. BA „Grünes Kreuz“ vorbehaltene Baufläche kann momentan nicht von Fußgängern passiert werden. Diese müssen bisher einen Umweg um die „Rolle“ herum nehmen. Deshalb ist in diesem Bereich ab September die Errichtung eines provisorischen Durchgangs geplant. Dieser soll eine Verbindung zwischen Hertha-Thiele-Weg und Konrad-Wolf-Park für die Fußgänger schaffen. Der Großteil der Baufläche bleibt dabei aber weiterhin mit einem Zaun abgesichert.

Der 2. BA der „Rolle“ läuft derweilen auf Hochtouren. Geplant ist, diesen Anfang November abzuschließen. Das Haus 1 (Konrad-Wolf-Allee 13-21) ist bereits fertig. Hier wird derzeit noch an den Zugängen und den Außenanlagen gearbeitet. Am Haus 5 (Konrad-Wolf-Allee 47-53) sind die Fassadenarbeiten im Gange. Im Innenbereich sind die Arbeiter mit dem Ausbau beschäftigt. Fenster und Türen sind bereits eingebaut.

Auch mit dem 3. BA der „Rolle“ wurde schon begonnen. Hier befindet man sich derzeit beim Abbruch. Im nächsten Schritt sollen die Fenster eingebaut werden. Für die Zugänge zu den neuen Balkonen sind die Platten schon größtenteils ausgeschnitten.

Höchste Priorität hat, die „Rolle“ bis zum Winter wetterfest zu bekommen, um während der kalten Jahreszeit die Ausbauarbeiten im Innenbereich fortzuführen. Der Abschluss der Sanierung der „Rolle“ ist nach jetzigem Planungsstand für Mai 2018 vorgesehen.

Ins Ärztehaus in der „Rolle“ ist eine weitere Praxis eingezogen. Neben Zahn- und Allgemeinmedizin gibt es ab sofort auch eine Arztpraxis für Kinder und Jugendliche.

Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Wasserbecken: Nach Auskunft der ausführenden Arbeiter ist am kommenden Freitag, 28. Juli, eine Generalprobe geplant. Wenn alles läuft, kann das Wasserbecken schon am darauffolgenden Wochenende in Betrieb gehen.

Den Parkschwierigkeiten für Eltern, die ihre Kinder morgens mit dem Auto ins Montessori-Kinderhaus in der Günther-Simon-Straße bringen, soll jetzt Abhilfe geschaffen werden. Die Stadt hat zugesichert, acht städtische Parkplätze vor der Kita für kurzzeitige Halte der Eltern sowie fürs Be- und Entladen vorzuhalten. Diese Stellflächen werden entsprechend beschildert, auf ihnen gilt dann ein Parkverbot. Weitere neun städtische Parkplätze vor dem Kinderhaus stehen zur freien Verfügung. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, mit einer gültigen Tageskarte auch die Wohngebietsstellplätze zu nutzen.

Im Rahmen der Bauarbeiten am Quartier 8 sind weiterhin mehrere Parkflächen als Baustelleneinrichtung bis 30. Oktober 2017 gesperrt. Zudem kann es zu teilweisen Einschränkungen auf den angrenzenden Fußwegen kommen.

In allen von den Sanierungs- und Baumaßnahmen betroffenen Bereichen in der Gartenstadt Drewitz wird empfohlen, regelmäßig auf die Parkverbotsschilder und Sperrungen zu achten.

Für die Anliegen der Bewohner hat die Bürgervertretung Drewitz nun eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter kontakt@buergervertretung-drewitz.de können sich die Drewitzer an ihre Vertreter wenden.

Änderungen vorbehalten.

Quellen: 
Landeshauptstadt Potsdam
ProPotsdam

Donnerstag, 20. Juli 2017

GEWOBA eröffnet neue Geschäftsstelle in Drewitz

Die GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam hat heute ihren neuen Servicestandort in der Konrad-Wolf-Allee 21 in Drewitz eröffnet. Mieter sowie Mietinteressenten erhalten vor Ort unter anderem persönliche Beratung zu allen Fragen rund ums Wohnen, zur Wohnungssuche sowie zu den Serviceleistungen des Unternehmens. Des Weiteren kann man sich in der neuen Geschäftsstelle über die Entwicklung des Stadtteils Drewitz zur Gartenstadt informieren.

GEWOBA-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal und Oberbürgermeister
Jann Jakobs schneiden das Band zur neuen Servicestelle durch.
"Der persönliche Kontakt zu unseren Mieterinnen und Mietern ist uns besonders wichtig", sagt GEWOBA-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. "In Drewitz entwickelt sich die Gartenstadt zu einem CO2-neutralen Stadtteil weiter. Um die Bewohner darüber zu informieren und zugleich für alle Belange unserer Mieter da zu sein, bieten wir einen umfangreichen Service vor Ort."

Der Servicestandort befindet sich in der sogenannten "Rolle" in der Konrad-Wolf-Allee. Die Rolle wird derzeit umfangreich saniert, die Baumaßnahmen im zweiten Bauabschnitt werden demnächst abgeschlossen sein. "Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten stehen dank Förderdarlehen des Landes Brandenburg modernisierte Wohnungen zu günstigen Konditionen zur Verfügung", erläutert GEWOBA-Geschäftsführerin Kerstin Kirsch. "Wir haben die Platte neu aufgelegt, aus zwei Grundrissvarianten sind neun entstanden. Unter anderem haben wir Atelierwohnungen geschaffen, die es ermöglichen, Arbeiten und Wohnen miteinander zu verbinden. Durch die Variantenvielfalt können wir auch größeren Familien attraktiven, bezahlbaren Wohnraum anbieten." In der Rolle werden seit August 2015 insgesamt 153 Wohnungen saniert. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 22,3 Millionen Euro.

Neben dem GEWOBA-Servicestandort haben in dem sanierten Gebäude eine Filiale der Sparkasse, ein Ärztehaus sowie gastronomische Angebote eröffnet. Der neue Servicestandort ist montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der GEWOBA, 20. Juli 2017

Mittwoch, 19. Juli 2017

Gartenstadt Drewitz als "gelungener Versuch"

Unter der Überschrift „Die neue Seite der Platte“ berichtet die Berliner Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe über die baulichen Möglichkeiten, die sich in Plattenbausiedlungen ergeben und führt als positives Beispiel die Gartenstadt Drewitz auf.

„Der Plattenbau ist wie ein Baukasten – vielseitig“, wird Steffi Pianka, Sprecherin der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte zitiert. „Nicht tragende Wände lassen individuelle Grundrisse zu, sogar Betonwände entfernen wir in den Häusern“, so Pianka. „DDR-Hinterlassenschaften“ wie Berlin-Marzahn waren Problembezirke und soziale Brennpunkte, schreibt die Zeitung. Das ändere sich gerade, der „Stadtumbau Ost“ mit Millionen an Fördermitteln funktioniere.

Als „gelungener Versuch“ wird das Modellprojekt Potsdam-Drewitz von der Berliner Morgenpost aufgeführt. Dorthin würden „ganze Gruppen von Stadtplanern aus anderen Ländern reisen“, um den Umbau eines Plattenbauviertels zur Gartenstadt zu begutachten. Wie berichtet, wurde das Drewitzer Konzept von der kommunalen ProPotsdam entwickelt. Das Bundesinstitut für Bau- und Stadtforschung sehe am Beispiel Drewitz bereits eine Vision, ist abschließend zu lesen.

Freitag, 14. Juli 2017

Baumeldung für die 29. Kalenderwoche

Folgendes gibt es aus der Gartenstadt Drewitz zu berichten:

Aufgrund der festgestellten starken Fettablagerungen in den Leitungen, die in ab der kommenden Woche durch die Firma Mauerspecht entfernt werden, kommt es zur Verschiebung der Sanierungsarbeiten und dadurch zu einer Bauzeitverlängerung von 2 Wochen. Die im Auftrag der EWP von der tubus GmbH ausgeführten Sanierungsmaßnahmen soll nach aktuellem Kenntnisstand voraussichtlich am 13. November abgeschlossen sein.

Während der gesamten Bauzeit wird es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen, aber auch zu tageweisen Parkplatzsperrungen kommen. In der kommenden Woche beginnen die Sanierungsarbeiten in Drewitz Nord. Erste Schachtsanierungen erfolgen in der Konrad-Wolf-Allee. Folgende Bereiche im nördlichen Wohngebiet sind von Sperrungen betroffen:

Dienstag, 18. Juli

Konrad-Wolf-Allee 
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig

Sternstraße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig

Oskar-Meßter-Straße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie im Fußwegbereich
Sperrung von 23 Stellplätzen (001-004, 007-013, 026-037)

Dienstag, 18. Juli, bis Mittwoch, 19. Juli

Robert-Baberske-Straße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig
Beidseitiges Halteverbot
Sperrung von 13 Stellplätzen (002-005, 024-027, 029-033)

Eduard-von-Winterstein-Straße
Sperrung von 4 Parkplätzen vor einem betroffenen Schacht auf einer Wiese
Sperrung von 13 Stellplätzen (151-154, 165-173)

Guido-Seeber-Weg
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig

Mittwoch, 19. Juli

Asta-Nielsen-Straße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig
Sperrung von jeweils 4 Parkplätzen vor zwei betroffenen Schächten

Sternstraße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig
Beidseitiges Halteverbot

Voraussichtlich in der 30. Kalenderwoche (24.-28. Juli) soll bei der Sanierung ein Roboter zum Einsatz kommen. Beim Roboterverfahren ist es möglich, mittels fräsen, spachteln und verpressen Schäden zu beheben. Zudem sind punktuelle Auswechslungen in der Sternstraße geplant.

Durch die Baustelleneinrichtung auf dem Parkplatz in der Slatan-Dudow-Straße sind 11 Parkplätze besetzt, die während des Sanierungszeitraums nicht zur Verfügung stehen.

Weiterhin sind im Rahmen der Bauarbeiten am Quartier 8 mehrere Parkflächen als Baustelleneinrichtung bis 30. Oktober 2017 gesperrt. Zudem kann es zu teilweisen Einschränkungen auf den angrenzenden Fußwegen kommen.

In allen von den Sanierungs- und Baumaßnahmen betroffenen Bereichen in der Gartenstadt Drewitz wird empfohlen, regelmäßig auf die Parkverbotsschilder und Sperrungen zu achten.

Änderungen vorbehalten.

Quelle: tubus GmbH im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH

Mittwoch, 12. Juli 2017

Potsdamer Delegation in Sansibar

Bürgervertretung Drewitz mit dabei

Gestern ist eine Potsdamer Delegation um Oberbürgermeister Jann Jakobs in Sansibar gelandet, um die neue Partnerstadt zu besuchen, berichtet heute die Märkische Allgemeine Zeitung. Auf dem Programm stehen neben dem Besuch einer Klinik auch das Kikwajuni-Viertel, wo die DDR in den 1960er-Jahren Plattenbauten errichtete. Wie man diese Platten wieder zukunftsfit machen könne, sei eine zentrale Frage, heißt es in der Zeitung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte ein ASA-Team aus zwei deutschen Studenten und zwei Sansibaris in der Gartenstadt Drewitz und in Kikwanjuni geforscht, um Maßnahmen zu entwickeln, die sich aus Potsdam auf das Viertel in Sansibar übertragen lassen.

In einem Infokasten des MAZ-Artikels werden die Mitglieder der Delegation aufgelistet. Mit nach Sansibar sind demnach auch Thomas Nolte von der ProPotsdam und Kati Anton von der Bürgervertretung Drewitz gereist.

Freitag, 7. Juli 2017

3 Jahre energetisches Sanierungsmanagement in der Gartenstadt

Drewitz, ein Stadtteil mit großen Klima-Ambitionen, hat mit Hilfe des energetischen Sanierungsmanagements seit 2014 einen großen Schritt in Richtung "Grünes Quartier" gemacht. Im selben Jahr wurde der energetisch sanierte Pilotblock der ProPotsdam von seinen Bewohnern wieder bezogen, die mit der zur Parklandschaft umgebauten Konrad-Wolf-Allee jetzt einen Blick ins Grüne haben. Von den Investitionen haben insbesondere auch öffentliche Einrichtungen und Anlaufstellen in Drewitz, wie die Stadtteilschule und das Begegnungszentrum oskar. profitiert.

Zu den technischen Neuerungen zählen die Versorgung der kommunalen Wohnungen mit "grüner Fernwärme" seit 2016 und eine Solarthermie-Anlage auf dem Pilotblock, die 10 Prozent des gebäudeeigenen Heiz- und Warmwasserbedarfs deckt. Die Bewohner tragen aber auch selbst - beispielsweise mit der Nutzung von Leihrädern von PotsdamRad und der Senkung des eigenen Energieverbrauchs mit Hilfe von Beratungsangeboten - zur positiven Entwicklung bei.

Mit ihnen gab es persönlichen Austausch auf dem Gartenstadtfest, ergänzt durch Berichterstattung auf dem Gartenstadt-Blog und Beiträge in verschiedenen Mietermagazinen. Als nächste Meilensteine können sich die Drewitzer über die Fertigstellung der Sanierung der "Rolle" und das neu geschaffene "Grüne Kreuz" freuen.

Mari Pape für das Sanierungsmanagement Drewitz

Mittwoch, 5. Juli 2017

Dank ampido mit persönlichem Stellplatz bares Geld verdienen

Wer seinen persönlichen Stellplatz nicht rund um die Uhr nutzt - beispielsweise weil er tagsüber mit seinem Auto zur Arbeit fährt - kann diesen in der ungenutzten Zeit jetzt zu Geld machen.

Denn über die Internetplattform www.ampido.com haben registrierte Nutzer die Möglichkeit, online ihren persönlichen Stellplatz stunden- oder auch tageweise anzubieten. Die Registrierung und das Benutzerkonto sind dabei völlig kostenlos. Der Vermieter legt die Parkgebühr fest und erhält 70 % der Einnahmen. 30 % verbleiben als Provision bei ampido.

Besucher der Gartenstadt Drewitz, die einen Parkplatz suchen, finden über die ampido-App von anderen Nutzern eingestellte freie Parkplätze. Wer er einen gefunden hat, auf dem er parken möchte, kann er auf "Buchen" klicken und sofort den ausgewählten Parkplatz buchen. Der Parkende wählt die Parkdauer aus und bezahlt die Parkgebühr bequem über die App.

Bereits im vergangenen Sommer hatte die ProPotsdam im Rahmen eines Pilotprojekts freie Stellplätze in Drewitz Nord über ampido angeboten. Da die Versorgung der Anwohner durch das persönliche Stellplatzangebot im nördlichen Wohngebiet nahezu gedeckt ist, richtete sich das Online-Angebot vorrangig an Besucher der Gartenstadt Drewitz.

Montag, 3. Juli 2017

Mobilitätsbonus der ProPotsdam wird gut angenommen

Die Bonusprogramme der ProPotsdam bieten jungen Menschen, Senioren und Familien mit Kindern attraktive Sonderkonditionen bei der Anmietung einer Wohnung. Die Boni sind soziale Leistungen, mit denen die ProPotsdam zur finanziellen Entlastung von Familien sowie von jungen und Senioren-Haushalten beiträgt.

Mit dem Mobilitätsbonus soll vor allem jungen Menschen ermöglicht werden, auch ohne eigenes Auto mobil zu sein: Wer in eine Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnung in der Gartenstadt Drewitz zieht, erhält einmalig kostenlos ein Jahresticket des städtischen Verkehrsbetriebs ViP für den Tarifbereich AB. In der ersten Jahreshälfte 2017 wurden insgesamt 13 dieser Jahreskarten an Neumieter ausgegeben.

Freitag, 30. Juni 2017

Persönlichen Stellplatz mieten

Parkraumbewirtschaftung in Drewitz-Süd startet ab 1. Juli 2017

Pressemitteilung der ProPotsdam GmbH
Potsdam, 30. Juni 2017

Ab Sonnabend, den 1. Juli 2017, wird die Parkraumbewirtschaftung mit persönlichen Park- sowie Wohngebietsplätzen in Drewitz-Süd eingeführt. Die Vermietung der Stellplätze erfolgt durch die GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH. Das Stellplatzmanagement in der Gartenstadt gibt es bereits seit Mai 2013 für den Bereich zwischen Konrad-Wolf-Allee und Sternstraße. Die zum Unternehmensverbund der ProPotsdam GmbH gehörende ProPotsdam Facility Management GmbH erfüllt alle im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung erforderlichen Aufgaben.

In Drewitz Nord gibt es derzeit insgesamt 564 Stellplätze, wovon 358 persönliche Stellplätze und 182 Wohngebietsstellplätze ausmachen. Weitere 24 Stellplätze stehen im Stern-Plaza zur Verfügung. In Drewitz Süd werden künftig von insgesamt 1.097 Stellplätzen 664 auf persönliche Stellplätze und 433 auf Wohngebietsstellplätze entfallen.

Im nördlichen Wohngebiet hat sich die Stellplatzbewirtschaftung bereits bewährt: Der Suchverkehr wurde reduziert, ebenso die Lärm-, Staub- und Abgasemission. Die Neuorganisation des ruhenden Verkehrs ist ein weiterer entscheidender Schritt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Rahmen des Gartenstadt-Konzeptes.

Interessenten können sich telefonisch bei der GEWOBA unter der kostenfreien Hotline
0800 24 7 365 1 melden. Den Stellplatzantrag sowie weitere Informationen rund um die Parkraumbewirtschaftung gibt es außerdem auf dem Gartenstadt-Blog.

Gib Gummi - Aus alten Schläuchen werden witzige Stempel

Foto: Sanierungsmanagement Drewitz
Beim diesjährigen 8. Gartenstadtfest am 24.06.2017 hatte das Sanierungsmanagement zum zweiten Mal die Recycle Werkstatt Berlin an seinem Stand zu Gast. Zusammen mit der Upcycle-Spezialistin Thea Lücke konnten sich kleine und große Besucher aus alten Schläuchen die verrücktesten Stempel selber gestalten.

Bei unserem Stempel-Workshop waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine Idee im Kopf konnte schnell per Kugelschreiber auf das dicke Gummi eines alten Fahrradschlauches übertragen werden. Geduldig und hoch konzentriert schnitten die kleinen Hände geschickt das Motiv aus. Schon war der wichtigste Baustein des Stempels hergestellt.

Im nächsten Schritt wurde das Gummi-Symbol mit Doppelklebeband auf einem Holzklötzchen fixiert und der Stempel war fertig. Mit Stempelkissen bewaffnet ließ sich das Motiv jetzt ganz einfach auf Postkarten oder den eigenen Arm übertragen. Mal richtig lange Wörter, mal klein und fein wie ein Sternchen. Mit Unterstützung ihrer ebenfalls inspirierten Eltern!

Neben dem Herstellen eigener Stempel konnte die Sanierungsmanagerin vor Ort bei der Beantwortung der Frage: „Was macht das Sanierungsmanagement in Drewitz eigentlich?“ helfen. Infos und Tipps zum klimabewussten Wohnen gab außerdem das Material der Verbraucherzentrale und der KlimaAgentur Potsdam.

Danke allen Besucherinnen und Besuchern, dass Sie zum dritten und letzten Mal mit uns gemeinsam die Gartenstadt gefeiert haben. Weitere Aktivitäten der Recycle Werkstatt Berlin können Sie unter www.recycle-werkstatt-berlin.de verfolgen.

Mari Pape für das Sanierungsmanagement Drewitz

Mittwoch, 28. Juni 2017

Umdenken bei der Mobilität setzt ein

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat 2016 in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage das Umweltbewusstsein der Deutschen untersucht.

Daraus geht hervor, dass 70 Prozent der Befragten für die Wege im Alltag täglich oder mehrmals wöchentlich ein Auto nutzen. Doch auch regelmäßige Autofahrer sind unter bestimmten Bedingungen bereit, zu wechseln. Eine Stadtentwicklung, die das Auto leichter verzichtbar macht - wie sie auch in der Gartenstadt Drewitz verfolgt wird - trifft bei über 90 Prozent der Befragten auf grundsätzliche Akzeptanz.

Auch neue Entwicklungen beim Carsharing oder im Bereich der Fahrradmobilität finden viele interessant. In Städten oder Gemeinden, in denen Carsharing verfügbar ist, haben 14 Prozent der Befragten mit Führerschein dies schon praktiziert.

Immerhin 61 Prozent gehen täglich oder mehrmals in der Woche zu Fuß. Mit dem Fahrrad
fahren 32 Prozent täglich oder mehrmals in der Woche. Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen in dieser Intensität nur 21 Prozent.

Die meisten Erfahrungen bestehen mit Leihrädern (50 Prozent) - sei es, dass man sich im Urlaub schon Fahrräder geliehen hat oder Leihangebote in der Stadt wie beispielsweise die PotsdamRad-Station von nextbike am Ernst-Busch-Platz nutzt. Nahezu alle von denen, die schon einmal ein Fahrrad geliehen haben, würden dies laut der Studie auch wieder tun. Und die Hälfte jener, die noch keine Erfahrungen haben, kann sich dies für die Zukunft vorstellen.