Freitag, 21. April 2017

Forschungsprojekt zum Mehrgenerationenwohnen in der "Rolle"

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Mehrgenerationenwohnen in der Platte – Gemeinschaft und intergenerationaler Transfer für eine selbstbestimmte Lebensführung im Alter" erforschen Studenten der Fachhochschule Potsdam verschiedene Hausgemeinschaften und Mehrgenerationenwohnen in selbstorganisierten Wohnprojekten und in Plattenbauten. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Mit dem Forschungsprojekt wollen die Studenten lernen, wie sich Gemeinschaftswohnen verwirklichen lässt. Dazu möchten sie in der Gartenstadt Drewitz mit alten und neuen Bewohnern der "Rolle" ins Gespräch kommen. Vor allem sollen mögliche Wünsche, Bedürfnisse und Bedarfe für das Zusammenleben zusammengetragen und Ideen entwickelt werden, wie ein nachbarschaftliches Miteinander und die Wohnqualität verbessert werden können.

Die ProPotsdam unterstützt die FH-Studenten als zentrale Kooperationspartnerin vor Ort. In der "Rolle" sind neue Grundrisse geplant, die Projekt- sowie Mehrgenerationenwohnen architektonisch umsetzen. Durch die Beiträge der Bewohner vor Ort kann es gelingen, Rückschlüsse für die weitere Entwicklung der Wohnanlage zu ziehen und gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren vor Ort zu schauen, wie sich die gemeinsam entwickelten Ideen umsetzen lassen.

Mit verschiedenen Akteuren wie dem Begegnungszentrum oskar. und dem Mitmachen e.V. haben die Studenten bereits ausgetauscht. Dieser Austausch soll am kommenden Dienstag, 25. April, in einem Experten-Workshop vertieft werden, indem unterschiedliche Expertisen der kommunalen Sozialpolitik, der Wohnungswirtschaft sowie Experten der sozialen Praxis zusammentragen werden. Dabei liegen die thematischen Schwerpunkte auf dem Zusammenleben mehrerer Generationen, der Sozialraumgestaltung rund um die "Rolle" im Stadtbild und dem lokalen sozialpolitischen Umfeld.

Der Experten-Workshop findet am 25. April 2017 zwischen 10 und 14:30 Uhr in der Theaterwerkstatt der Fachhochschule Potsdam statt.

Sobald Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt vorliegen, berichtet der Gartenstadt-Blog.

Donnerstag, 20. April 2017

Baubeginn im Quartier 8

Oberbürgermeister Jann Jakobs (Mitte) gemeinsam mit PWG-Vorstand Matthias Pludra, 
Sebastian Krause, Technischer Vorstand der WG "Karl Marx", sowie 
GEWOBA-Geschäftsführerin Kerstin Kirsch und ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke
Foto: Projektkommunikation Hagenau / Miriam Labuske
Der Umbau der Plattenbausiedlung Drewitz in eine Gartenstadt geht voran. Schon in der kommenden Woche beginnen die Sanierungsarbeiten im Quartier 8. Als Quartier 8 wird der Block zwischen der Hans-Albers-Straße und dem Guido-Seeber-Weg einerseits und der Erich-Pommer-Straße und dem Konrad-Wolf-Park andererseits bezeichnet.

Oberbürgermeister Jann Jakobs sagte bei der Vorstellung des Projektes am Donnerstag: „Das Quartier 8 ist ein wirklich innovatives Projekt. Besonders vorbildlich ist, wie sich drei Wohnungsbaugesellschaften gemeinsam auf den Weg zur Planung und Umsetzung des Sanierungsvorhabens gemacht haben. Mit dem Quartier 8 liefern sie so einen weiteren wichtigen und auch gestalterisch gelungenen Baustein zur Weiterentwicklung der Gartenstadt Drewitz. Mir ist es wichtig, dass die Landeshauptstadt Potsdam über die Mietpreis- und Belegungsbindungen weitere Möglichkeiten erhält, dort vorrangig Drewitzer Haushalte mit geringem Einkommen zu versorgen. Aber auch die Wohnungsgenossenschaften leisten im Rahmen ihrer eigenständigen Mitgliederversorgung einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der sozialen Durchmischung im Stadtteil.“

Die Besonderheit der Baumaßnahme besteht darin, dass sich die drei Eigentümer des Blocks eng abstimmen und gemeinsam das Wohnquartier sanieren und gestalten. Von den 270 Wohnungen des Quartiers gehören 170 der ProPotsdam, 70 sind im Eigentum der Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam eG und 30 von der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG.

Die PWG 1956 wird am 26. April mit den Arbeiten beginnen, die WG „Karl Marx“ folgt Anfang Mai. Die ProPotsdam plant ihren Baubeginn im Juni.

In Vorbereitung der Baumaßnahmen hatten die drei Wohnungsunternehmen im Jahr 2015 einen Ideen- und Realisierungswettbewerb durchgeführt. Ziel des Verfahrens war es, energetisch, gestalterisch und architektonisch optimale Lösungen für die Sanierung zu finden, die der Idee der Gartenstadt gerecht werden. Darüber hinaus wurden Vorschläge für die Gestaltung der Freiflächen, insbesondere für die Hofgestaltung, erarbeitet. An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 28 Teams mit ganz unterschiedlichen Ideen beteiligt. Eine Jury bestehend aus Stadtplanern, Architekten, Vertretern der Landeshauptstadt Potsdam und des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung sowie den drei Bauherren hatte die eingereichten Entwürfe kritisch geprüft und bewertet. Der Wettbewerb hat am Ende keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht, was für die vielen guten Ansätze und Ideen der Planer und Architekten spricht. Jeweils drei Büros waren mit dem 2. Platz und dem 3. Platz prämiert worden.

Aus der weiteren Arbeit der drei Wohnungsunternehmen und der beteiligten Architekten des Büros KOPPERROTH Architektur und Stadtumbau GbR ging schließlich eine gemeinsam favorisierte Lösung hervor: Geschlossene Bänder mit großen Balkonen prägen die Fassaden des Blocks zum Guido-Seeber-Weg und zur Konrad-Wolf-Allee. In den Eckgebäuden werden Aufzüge eingebaut, die eine an Barrieren arme Zugänglichkeit der Wohnungen ermöglichen. Hier werden auch die Grundrisse verändert. Intensiv gestaltet wird der gemeinsame Hof, der vielfältige Nutzungen durch die Bewohner der anliegenden Bebauung ermöglichen wird.

Während die drei Unternehmen die Fassade und den Hof gemeinsam und einheitlich gestalten, wird die Sanierung in den Gebäuden individuell erfolgen. Jedes Unternehmen hat selbst entschieden, welchen Umfang die Maßnahmen zur Instandsetzung und Modernisierung haben werden. Nach der Sanierung werden die Kaltmieten zwischen 5 Euro und 7,80 Euro pro Quadratmeter liegen.

Die günstigen Mieten sollen zum Teil auch durch den Einsatz von Mitteln der Wohnraumförderung ermöglicht werden. Mit dem Bauvorhaben können dadurch etwa 120 weitere Mietpreis- und Belegungsbindungen entstehen. Sie werden die rund 250 bereits durch die Sanierung der „Rolle“ sowie des „Piloten“ – beide im Eigentum der ProPotsdam – gebundenen Wohnungen in Drewitz ergänzen und so zur weiteren sozialverträglichen Umgestaltung des Stadtteils zur Gartenstadt beitragen.

Mittwoch, 19. April 2017

Ersatzpflanzungen am Priesterweg

Am Priesterweg wurden bereits einige Standorte für die sogenannten Ersatzpflanzungen vorbereitet (Fotos). Mit diesen wird voraussichtlich heute begonnen. Wie berichtet, waren im Zuge der Sanierungsmaßnahmen einige Bäume der vorhandenen Eichenallee gefällt worden. Diese wird nun durch die Ersatzpflanzung neuer Bäume ergänzt.



Quelle: Stadtkontor Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH


Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Stern-Plaza und im Bereich der Konrad-Wolf-Allee 44-50.

Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 006, ST 007, ST 029, ST 030, ST 031, ST 036 und ST 037.

Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.

Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 2473651.

Alle Stellplatzangebote der ProPotsdam inklusive praktischer Suchfunktion gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

Dienstag, 18. April 2017

Schnupperwoche: Gratis-Radleihe für ProPotsdam-Mieter in Drewitz

ProPotsdam-Mieter in der Gartenstadt Drewitz haben in der Zeit vom 1. Mai bis zum 2. Juli die Möglichkeit, die Fahrräder von nextbike eine Woche lang für 60 Minuten pro Ausleihe gratis zu nutzen. In der Probewoche kann man dann so oft wie gewünscht ein Fahrrad an der Radstation am Ernst-Busch-Platz ausleihen und radelt jeweils die erste Stunde kostenfrei. Das Leihrad kann an jeder nextbike-Station in Potsdam zurückgegeben werden. Der entsprechende Gutscheincode für die Probewoche für Drewitzer ProPotsdam-Mieter wird auf Flyern veröffentlicht, die ab Ende April im Stadtteil ausliegen.

Montag, 17. April 2017

Markierungsarbeiten werden fortgesetzt

In dieser Woche werden die Markierungsarbeiten für die Stellflächen im südlichen Bereich fortgesetzt.
Foto: Projektkommunikation Hagenau / Miriam Labuske

Freitag, 14. April 2017

DRK erhält Zuschlag für Parkcafé

Am 22. März hat die Beigeordnetenkonferenz der Vergabe der Flächen im Konrad-Wolf-Park für die Entwicklung des dort geplanten Cafés an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zugestimmt. Eine Woche später wurde der Hauptausschuss der Landeshauptstadt Potsdam über die Vergabe informiert. Das DRK, das bis zum vergangenen Jahr bereits das iCafé in der Gartenstadt Drewitz betrieben hatte, greift in seinem Entwurf dessen soziale Idee erneut auf. Auch architektonisch wird sich das neue Café im Konrad-Wolf-Park harmonisch in die Gartenstadt einfügen.

Donnerstag, 13. April 2017

Frühling im Konrad-Wolf-Park

ProPotsdam und oskar. verstecken heute Ostereier

Der Frühling zeigt sich in der Gartenstadt Drewitz gerade in seiner schönsten Form und lässt rosafarbene Blüten sprießen. An ihnen kann man sich zum Beispiel heute erfreuen, wenn man der Einladung des Begegnungszentrums oskar. und der ProPotsdam zur großen Osterüberraschung für Familien folgt.

Fotos: Projektkommunikation Hagenau /
Miriam Labuske
Ab 15 Uhr kann man sich im Konrad-Wolf-Park auf Ostereiersuche begeben. Wer ein Ei gefunden hat, meldet sich im Büro von oskar. in der Oskar-Meßter-Straße 4–6 und löst sein Geschenk ein. Zu finden gibt es unter anderem eine Familienkarte für die Biosphäre Potsdam, Jahreskarten für Familien für den Volkspark Potsdam, Gutscheine für Kurse im oskar. im Wert von 60 bis 100 Euro sowie weitere kleine Überraschungen.

Im Begegnungszentrum oskar. kann man sich bei der Gelegenheit außerdem über die Umgestaltung des Stadtteils Drewitz zur Gartenstadt informieren.

Mittwoch, 12. April 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Sternplaza und im Bereich der Erich-Pommer-Straße.

Konkret handelt es sich um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 031, ST 049 und ST 059.

Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.

Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 24 7 365 1.

Alle Stellplatzangebote der ProPotsdam inklusive praktischer Suchfunktion gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

Dienstag, 11. April 2017

Neuer Radweg ermöglicht, das Auto mal stehen zu lassen

Oberbürgermeister Jann Jakobs führt den Fahrradkorso auf dem
neuen Radweg zwischen Schlaatz und Gartenstadt Drewitz an. 
Foto: Projektkommunikation Hagenau / Miriam Labuske
"Auf die Räder, fertig, los!", so gab Oberbürgermeister Jann Jakobs gestern den ausgebauten  Fuß- und Radweg zwischen dem Schlaatz und der Gartenstadt Drewitz frei. Der Weg verbindet Wetzlarer Bahn und Neuendorfer Straße miteinander und verläuft entlang der Fernwärmetrasse, parallel zur Nuthestraße.

Oberbürgermeister Jann Jakobs freut sich, "dass wir einen weiteren Baustein aus unserem Radverkehrskonzept umsetzen konnten. Der Weg, der durch den Ausbau ganzjährig und sicher nutzbar ist, verbindet die beiden Stadtteile miteinander und für Radfahrer ist die Innenstadt besser zu erreichen. Ich möchte mich beim Land Brandenburg bedanken, das uns bei der Baumaßnahme unterstützt hat."

Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, zeigt sich ebenfalls erfreut, "dass die beiden Stadtteile jetzt besser an das Fuß- und Radwegenetz der Landeshauptstadt angebunden sind. Das ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern für kurze Wege das Auto stehen zu lassen und stattdessen das Rad zu nutzen oder zu Fuß zu gehen. Die Voraussetzung dafür ist ein gutes Angebot an entsprechenden Strecken. Es ist ein wichtiges Ziel unserer Stadtentwicklungs- und Mobilitätspolitik, die Städte des Landes beim Ausbau der Rad- und Fußwege zu unterstützen. Das haben wir in der Mobilitätsstrategie verankert."

Begonnen wurde mit dem grundhaften Ausbau des bestehenden Fuß- und Radweges zwischen Wetzlarer Bahn und Neuendorfer Straße im Oktober 2016. Der etwa einen Kilometer lange Weg ist jetzt asphaltiert und beleuchtet, für Fußgänger und Radfahrer ganzjährig und sicher nutzbar, Winterdienst inklusive.

Mit dem Ausbau, der rund 450.000 Euro kostete, konnte ein wichtiger Lückenschluss zu bereits bestehenden Verbindungen des Radverkehrsnetzes umgesetzt werden, der das Radfahren in dem Bereich noch attraktiver macht, auch bei schlechteren Witterungsbedingungen oder für E-Bikes. Das Land Brandenburg beteiligte sich mit Finanzhilfen aus der Richtlinie Kommunaler Straßenbau in Höhe von circa 270.000 Euro.

"Das Projekt reiht sich in eine Vielzahl verschiedener Maßnahmen der Radverkehrsförderung in der Landeshauptstadt Potsdam ein, die seit vielen Jahren umgesetzt werden und die wir kontinuierlich fortsetzen. Auch in diesem Jahr werden wir mehr als 1,5 Millionen Euro - ohne Investitionsfördermittel und Kosten für die Reinigung und den Winterdienst von Radwegen - zur Verfügung stellen, um das Radfahren in Potsdam ganzjährig attraktiv zu machen", führt Jann Jakobs aus.

Ein Schwerpunkt besteht auch in diesem Jahr im Ausbau und der Verbesserung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an den Bahnhöfen, Haltestellen und in der Innenstadt. So soll das Umsteigen auf Verkehrsmittel des Umweltverbundes und auch das Verknüpfen verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel, z. B. Regionalbahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus, mit dem Fahrradfahren erleichtert werden. Auch die Radwegverbindungen zu den Nachbargemeinden soll zukünftig verbessert werden. In Abstimmung mit der Partnergemeinde Werder (Havel) werden daher die Planungen für die Radschnellverbindung von Potsdam nach Werder (Havel), konkret für die Fuß- und Radbrücke über den Zernsee, weitergeführt.

Darüber hinaus werden weitere Investitionen getätigt, Planungen begonnen bzw. fortgeführt und der Neubau oder Ausbau von Strecken und Wegen vorbereitet. Aber auch kleinteilige Maßnahmen, wie neue Schutzstreifen oder die Erneuerung und Ergänzung von Markierungen stehen auf dem Plan. Hinzu kommen die reguläre Ausbesserung von schadhaften Radwegen oder die Straßenreinigung und der Winterdienst für Radwege.

All diese Maßnahmen sind Bausteine zur Umsetzung des im Jahr 2008 beschlossenen Radverkehrskonzeptes. Die Fortschreibung des Konzeptes wird derzeit in den politischen Gremien beraten.

Quelle: Pressemitteilung der Landeshauptstadt Potsdam

Montag, 10. April 2017

Attraktive Preise beim 8. Gartenstadtfest

Die Vorbereitungen für das 8. Gartenstadtfest laufen auf Hochtouren. Jetzt konnten weitere Sponsoren gewonnen werden, die für das alljährliche, beliebte Gewinnspiel attraktive Preise zur Verfügung stellen. Zu gewinnen gibt es unter anderem eine Familienkarte der Biosphäre Potsdam, 3x2 Freikarten für den Filmpark Babelsberg, eine 10er-Karte für das Frauenfitness-Studio Lady's 1.st im Havel-Nuthe-Center, zwei Familienkarten und zwei Kinder-Aquarienführer vom Naturkundemuseum Potsdam sowie drei Einkaufsgutscheine im Wert von je 20 Euro für das Stern-Center.

Das 8. Gartenstadtfest findet am 24. Juni 2017 von 15 bis 18 Uhr auf dem Ernst-Busch-Platz in der Gartenstadt Drewitz statt.

Der Sanierungsmanager hat das Wort

Im Interview mit Mathias Kluska von der EnergieAgentur Potsdam

Guten Tag Herr Kluska, Sie wurden von der ProPotsdam mit der energetischen Beratung von MieterInnen nach dem Wiederbezug der "Rolle" in Drewitz betraut. Was ist bei einer sanierten Wohnung zu beachten?

Auf zwei Dinge sollten die MieterInnen in den sanierten Wohnungen etwas stärker achten: Öfter lüften und etwas weniger heizen. Die Wärmedämmung der Gebäude ist durch die Sanierung erheblich verbessert worden. Die Heizung muss also auch an kalten Tagen nicht mehr so weit aufgedreht werden – mit positiven Nebeneffekten für den Geldbeutel. Allerdings kann Feuchtigkeit durch die neue Dämmung nun schlechter aus den Räumen entweichen. Um Schimmel vorzubeugen, wurden die neu eingebauten Fenster mit einer sogenannten Zwangslüftung versehen. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, regelmäßig zu lüften. Gerade an kalten Tagen ist dies wichtig.
Sonst muss aber nichts Besonderes beachtet werden, und die Mieter können nach dem Umzug an ihren gewohnten Alltag anknüpfen.

Wie ist das neue Wohngefühl der Befragten nach der energetischen Sanierung?

Das Feedback der MieterInnen ist ziemlich eindeutig: Bis auf ein paar kleine Probleme hier und da, sind alle sehr zufrieden. Ich denke, hier zahlt  es sich aus, dass die ProPotsdam die Drewitzer von Beginn an in die Umgestaltungsprozesse mit einbezogen hat. Viele potenzielle Probleme konnten so schon im Keim erstickt werden. Zwar treten vereinzelt kleinere Mängel auf, aber das ist bei einem Bauvorhaben dieser Größe auch völlig normal.  

Welche Rückmeldung bekommen Sie von den MieterInnen?

Für alle war es natürlich ein spannender, wenn auch manchmal anstrengender Prozess. Die alte, gewohnte Umgebung hat sich ja binnen relativ kurzer Zeit zum Teil stark verändert. Besonders interessant war für mich die Geschichte einer Mieterin, die bereits seit der Entstehung des Wohngebietes gegen Ende der 1980er Jahre dort lebt. Sie hat Drewitz auch in teils wechselhaften Zeiten ganz klar als ihr zu Hause gesehen und freut sich nun umso mehr über die deutliche Aufwertung des ganzen Stadtteils.

Mari Pape für das Sanierungsmanagement Drewitz

Freitag, 7. April 2017

Information zur Parkraumbewirtschaftung wird verschickt

In der kommenden Woche werden von der GEWOBA alle Haushalte sowie die Gewerbetreibenden in der Gartenstadt Drewitz  angeschrieben, um sie über die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im südlichen Bereich - zwischen der Konrad-Wolf-Allee und der Conrad-Veidt-Straße - zu informieren.

Ab 1. Juli 2017 wird es im gesamten Wohngebiet - entsprechend der Verfügbarkeit - für die Bewohner möglich sein, einen festen persönlichen Stellplatz oder auch einen Wohngebietsstellplatz für das eigene Fahrzeug anzumieten.

Die im Jahr 2015 bereits für den südlichen Bereich durchgeführte Bedarfsermittlung pro Haushalt und die daraus getroffenen Stellplatzzuordnungen behalten ihre Gültigkeit. Mit dem Versand der Unterlagen für Wohngebiets- und persönliche Stellplätze wird im Mai begonnen.

Wer bisher noch keinen Stellplatzantrag eingereicht hat - egal, ob für den nördlichen oder südlichen Bereich - kann dies zu jeder Zeit auch nachträglich noch tun.

Die entsprechenden Anträge werden ab der kommenden Woche auch auf dem Gartenstadt-Blog zum Download zur Verfügung stehen.

Donnerstag, 6. April 2017

Klimafreundlich von Drewitz nach Amsterdam

Seit heute gibt es eine neue Haltestelle des Fernbusunternehmens Flixbus am S-Bahnhof Wannsee, die den Süden Berlins und Potsdam besser an das Streckennetz anbindet. Täglich sollen von dort bis zu 15 Busse rund 40 Städte anfahren, darunter Braunschweig, Hannover, Köln oder Dortmund, aber auch Amsterdam und Brüssel. Von Drewitz kann man künftig also bis nach Holland und Belgien reisen. Und das ohne eigenes Auto und damit umweltbewusster!

Denn obwohl natürlich auch eine Fahrt mit dem Fernbus nicht ohne CO2-Ausstoß auskommt, lohnt beim Vergleich der Verkehrsmittel der Blick auf den Auslastungsgrad des Vehikels. So verbessert sich laut Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit zunehmender Besetzung des Fahrzeugs die CO2-Bilanz pro Person erheblich: "Während ein Auto im Mittel mit 1,5 Personen besetzt ist - also eine Auslastung von etwa 30 Prozent hat - ist die Bahn mit durchschnittlich 42 Prozent ausgelastet. Wegen seiner vergleichsweise hohen Auslastung schneidet der Reisebus im Umweltvergleich sogar besser ab als die Bahn."

Das abschließende Fazit des VCD lautet dann auch folgerichtig, dass jede Strecke, die alternativ zum Pkw mit Bus und Bahn zurückgelegt wird, den CO2-Ausstoß reduziert. Es muss also auch für weite Strecken nicht zwangsläufig das eigene Auto sein, um ans Ziel zu kommen. Der Fernbus stellt dabei eine überlegenswerte Alternative dar. Und Ausreden sollte es dank der nun besseren Anbindung jetzt auch keine mehr geben!

Mittwoch, 5. April 2017

Wesentlicher Baufortschritt am Priesterweg

Verbindung zwischen Konrad-Wolf-Allee
und Straßenbahnhaltestelle Priesterweg
Der Baufortschritt am Priesterweg lässt sich an verschiedenen Stellen bereits gut ablesen. Fertiggestellt werden konnten die gepflasterten Bereiche am Übergang der Tram-Schienen mit der Anbindung an den Straßenbahnwartebereich Haltestelle Priesterweg in Fahrtrichtung Marie-Juchacz-Straße.

Auch die Pflasterfläche bis zur Konrad-Wolf-Allee ist mittlerweile fertiggestellt. Damit konnte eine bequeme und sehr komfortable fußläufige Anbindung zwischen Konrad-Wolf-Allee und Straßenbahnhaltestelle realisiert werden.

Gepflasterter Übergang
Anbindung an den Straßenbahnwartebereich







In den kommenden Wochen sind Bauarbeiten für die Anbindung vom Priesterweg in Richtung Slatan-Dudow-Straße und Wolfgang-Staudte-Straße geplant. Hier soll den Fußgängern und Radfahrern eine sichere und bequeme Möglichkeit zur Querung geschaffen werden.

Auch im zweiten Bauabschnitt schreiten die Arbeiten voran. Hier wird momentan das sogenannte Planum hergestellt, damit anschließend die Tragschicht eingebaut werden kann.

Quelle: Stadtkontor Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Sternplaza und im Bereich der Eduard-von-Winterstein-Straße 14-24.

Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 012, ST 014, ST 024 und ST 028.

Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.

Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 24 7 365 1.

Alle Stellplatzangebote der ProPotsdam inklusive praktischer Suchfunktion gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

Dienstag, 4. April 2017

Stadtteilrat trifft sich

Heute trifft der Stadtteilrat Stern / Drewitz / Kirchsteigfeld in seiner Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Thema Parkraumbewirtschaftung. Über relevante Ergebnisse aus der Sitzung wird der Gartenstadt-Blog berichten.

Montag, 3. April 2017

Gartenstadt Drewitz im Leitfaden "Energetischer Umbau im Quartier"

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung Brandenburg hat aus den Erfahrungen aus dem KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" einen Leitfaden zur Umsetzung quartiersbezogener energetischer Umbauansätzen veröffentlicht. Im Gegensatz zur Betrachtung von Einzelgebäuden oder größeren Stadteilen bzw. Gesamtstädten rückt dieser Handlungsansatz das Quartier ins Zentrum.

Die Gartenstadt Drewitz ist hier aufgeführt als Beispiel "einer integrierten, thematisch breit angelegten Stadtteilentwicklungsstrategie, die sich von Beginn an auf viele Handlungsfelder erstreckt". Ihr Konzept thematisiert demnach nicht nur Gebäudesanierung und Wärmeversorgung, sondern auch Mobilität, Klimaanpassung und Sozialverträglichkeit.

Der Leitfaden steht HIER zum Download zur Verfügung.

Mittwoch, 29. März 2017

Aktuell: Freie persönliche Stellplätze in Drewitz Nord

Aktuell gibt es noch freie persönliche Stellplätze im Parkhaus Sternplaza und im Bereich der Konrad-Wolf-Allee 36.

Konkret handelt es sich dabei um die Plätze mit den Stellplatznummern ST 042 und ST 044.

Darüber hinaus sind noch Tagesparkkarten für Gewerbetreibende vorrätig.

Bei Interesse können Sie sich an die kostenlose Hotline der GEWOBA wenden: 0800 24 7 365 1.

Alle Stellplatzangebote der ProPotsdam inklusive praktischer Suchfunktion gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

Dienstag, 28. März 2017

Morgen fällt Entscheidung zum Café im Park

In seiner morgigen Sitzung will der Hauptausschuss über die Vergabe der Fläche im Konrad-Wolf-Park entscheiden, auf der das geplante Café in der Gartenstadt Drewitz gebaut werden soll.

Über die Entscheidung des Hauptausschusses informiert der Gartenstadt-Blog, sobald das Ergebnis vorliegt.