Donnerstag, 20. Juli 2017

GEWOBA eröffnet neue Geschäftsstelle in Drewitz

Die GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam hat heute ihren neuen Servicestandort in der Konrad-Wolf-Allee 21 in Drewitz eröffnet. Mieter sowie Mietinteressenten erhalten vor Ort unter anderem persönliche Beratung zu allen Fragen rund ums Wohnen, zur Wohnungssuche sowie zu den Serviceleistungen des Unternehmens. Des Weiteren kann man sich in der neuen Geschäftsstelle über die Entwicklung des Stadtteils Drewitz zur Gartenstadt informieren.

GEWOBA-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal und Oberbürgermeister
Jann Jakobs schneiden das Band zur neuen Servicestelle durch.
"Der persönliche Kontakt zu unseren Mieterinnen und Mietern ist uns besonders wichtig", sagt GEWOBA-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. "In Drewitz entwickelt sich die Gartenstadt zu einem CO2-neutralen Stadtteil weiter. Um die Bewohner darüber zu informieren und zugleich für alle Belange unserer Mieter da zu sein, bieten wir einen umfangreichen Service vor Ort."

Der Servicestandort befindet sich in der sogenannten "Rolle" in der Konrad-Wolf-Allee. Die Rolle wird derzeit umfangreich saniert, die Baumaßnahmen im zweiten Bauabschnitt werden demnächst abgeschlossen sein. "Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten stehen dank Förderdarlehen des Landes Brandenburg modernisierte Wohnungen zu günstigen Konditionen zur Verfügung", erläutert GEWOBA-Geschäftsführerin Kerstin Kirsch. "Wir haben die Platte neu aufgelegt, aus zwei Grundrissvarianten sind neun entstanden. Unter anderem haben wir Atelierwohnungen geschaffen, die es ermöglichen, Arbeiten und Wohnen miteinander zu verbinden. Durch die Variantenvielfalt können wir auch größeren Familien attraktiven, bezahlbaren Wohnraum anbieten." In der Rolle werden seit August 2015 insgesamt 153 Wohnungen saniert. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 22,3 Millionen Euro.

Neben dem GEWOBA-Servicestandort haben in dem sanierten Gebäude eine Filiale der Sparkasse, ein Ärztehaus sowie gastronomische Angebote eröffnet. Der neue Servicestandort ist montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der GEWOBA, 20. Juli 2017

Mittwoch, 19. Juli 2017

Gartenstadt Drewitz als "gelungener Versuch"

Unter der Überschrift „Die neue Seite der Platte“ berichtet die Berliner Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe über die baulichen Möglichkeiten, die sich in Plattenbausiedlungen ergeben und führt als positives Beispiel die Gartenstadt Drewitz auf.

„Der Plattenbau ist wie ein Baukasten – vielseitig“, wird Steffi Pianka, Sprecherin der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte zitiert. „Nicht tragende Wände lassen individuelle Grundrisse zu, sogar Betonwände entfernen wir in den Häusern“, so Pianka. „DDR-Hinterlassenschaften“ wie Berlin-Marzahn waren Problembezirke und soziale Brennpunkte, schreibt die Zeitung. Das ändere sich gerade, der „Stadtumbau Ost“ mit Millionen an Fördermitteln funktioniere.

Als „gelungener Versuch“ wird das Modellprojekt Potsdam-Drewitz von der Berliner Morgenpost aufgeführt. Dorthin würden „ganze Gruppen von Stadtplanern aus anderen Ländern reisen“, um den Umbau eines Plattenbauviertels zur Gartenstadt zu begutachten. Wie berichtet, wurde das Drewitzer Konzept von der kommunalen ProPotsdam entwickelt. Das Bundesinstitut für Bau- und Stadtforschung sehe am Beispiel Drewitz bereits eine Vision, ist abschließend zu lesen.

Freitag, 14. Juli 2017

Baumeldung für die 29. Kalenderwoche

Folgendes gibt es aus der Gartenstadt Drewitz zu berichten:

Aufgrund der festgestellten starken Fettablagerungen in den Leitungen, die in ab der kommenden Woche durch die Firma Mauerspecht entfernt werden, kommt es zur Verschiebung der Sanierungsarbeiten und dadurch zu einer Bauzeitverlängerung von 2 Wochen. Die im Auftrag der EWP von der tubus GmbH ausgeführten Sanierungsmaßnahmen soll nach aktuellem Kenntnisstand voraussichtlich am 13. November abgeschlossen sein.

Während der gesamten Bauzeit wird es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen, aber auch zu tageweisen Parkplatzsperrungen kommen. In der kommenden Woche beginnen die Sanierungsarbeiten in Drewitz Nord. Erste Schachtsanierungen erfolgen in der Konrad-Wolf-Allee. Folgende Bereiche im nördlichen Wohngebiet sind von Sperrungen betroffen:

Dienstag, 18. Juli

Konrad-Wolf-Allee 
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig

Sternstraße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig

Oskar-Meßter-Straße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie im Fußwegbereich
Sperrung von 23 Stellplätzen (001-004, 007-013, 026-037)

Dienstag, 18. Juli, bis Mittwoch, 19. Juli

Robert-Baberske-Straße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig
Beidseitiges Halteverbot
Sperrung von 13 Stellplätzen (002-005, 024-027, 029-033)

Eduard-von-Winterstein-Straße
Sperrung von 4 Parkplätzen vor einem betroffenen Schacht auf einer Wiese
Sperrung von 13 Stellplätzen (151-154, 165-173)

Guido-Seeber-Weg
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig

Mittwoch, 19. Juli

Asta-Nielsen-Straße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig
Sperrung von jeweils 4 Parkplätzen vor zwei betroffenen Schächten

Sternstraße
Sperrungen 10 Meter vor den betroffenen Schächten sowie halbseitig
Beidseitiges Halteverbot

Voraussichtlich in der 30. Kalenderwoche (24.-28. Juli) soll bei der Sanierung ein Roboter zum Einsatz kommen. Beim Roboterverfahren ist es möglich, mittels fräsen, spachteln und verpressen Schäden zu beheben. Zudem sind punktuelle Auswechslungen in der Sternstraße geplant.

Durch die Baustelleneinrichtung auf dem Parkplatz in der Slatan-Dudow-Straße sind 11 Parkplätze besetzt, die während des Sanierungszeitraums nicht zur Verfügung stehen.

Weiterhin sind im Rahmen der Bauarbeiten am Quartier 8 mehrere Parkflächen als Baustelleneinrichtung bis 30. Oktober 2017 gesperrt. Zudem kann es zu teilweisen Einschränkungen auf den angrenzenden Fußwegen kommen.

In allen von den Sanierungs- und Baumaßnahmen betroffenen Bereichen in der Gartenstadt Drewitz wird empfohlen, regelmäßig auf die Parkverbotsschilder und Sperrungen zu achten.

Änderungen vorbehalten.

Quelle: tubus GmbH im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH

Mittwoch, 12. Juli 2017

Potsdamer Delegation in Sansibar

Bürgervertretung Drewitz mit dabei

Gestern ist eine Potsdamer Delegation um Oberbürgermeister Jann Jakobs in Sansibar gelandet, um die neue Partnerstadt zu besuchen, berichtet heute die Märkische Allgemeine Zeitung. Auf dem Programm stehen neben dem Besuch einer Klinik auch das Kikwajuni-Viertel, wo die DDR in den 1960er-Jahren Plattenbauten errichtete. Wie man diese Platten wieder zukunftsfit machen könne, sei eine zentrale Frage, heißt es in der Zeitung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte ein ASA-Team aus zwei deutschen Studenten und zwei Sansibaris in der Gartenstadt Drewitz und in Kikwanjuni geforscht, um Maßnahmen zu entwickeln, die sich aus Potsdam auf das Viertel in Sansibar übertragen lassen.

In einem Infokasten des MAZ-Artikels werden die Mitglieder der Delegation aufgelistet. Mit nach Sansibar sind demnach auch Thomas Nolte von der ProPotsdam und Kati Anton von der Bürgervertretung Drewitz gereist.

Freitag, 7. Juli 2017

3 Jahre energetisches Sanierungsmanagement in der Gartenstadt

Drewitz, ein Stadtteil mit großen Klima-Ambitionen, hat mit Hilfe des energetischen Sanierungsmanagements seit 2014 einen großen Schritt in Richtung "Grünes Quartier" gemacht. Im selben Jahr wurde der energetisch sanierte Pilotblock der ProPotsdam von seinen Bewohnern wieder bezogen, die mit der zur Parklandschaft umgebauten Konrad-Wolf-Allee jetzt einen Blick ins Grüne haben. Von den Investitionen haben insbesondere auch öffentliche Einrichtungen und Anlaufstellen in Drewitz, wie die Stadtteilschule und das Begegnungszentrum oskar. profitiert.

Zu den technischen Neuerungen zählen die Versorgung der kommunalen Wohnungen mit "grüner Fernwärme" seit 2016 und eine Solarthermie-Anlage auf dem Pilotblock, die 10 Prozent des gebäudeeigenen Heiz- und Warmwasserbedarfs deckt. Die Bewohner tragen aber auch selbst - beispielsweise mit der Nutzung von Leihrädern von PotsdamRad und der Senkung des eigenen Energieverbrauchs mit Hilfe von Beratungsangeboten - zur positiven Entwicklung bei.

Mit ihnen gab es persönlichen Austausch auf dem Gartenstadtfest, ergänzt durch Berichterstattung auf dem Gartenstadt-Blog und Beiträge in verschiedenen Mietermagazinen. Als nächste Meilensteine können sich die Drewitzer über die Fertigstellung der Sanierung der "Rolle" und das neu geschaffene "Grüne Kreuz" freuen.

Mari Pape für das Sanierungsmanagement Drewitz

Mittwoch, 5. Juli 2017

Dank ampido mit persönlichem Stellplatz bares Geld verdienen

Wer seinen persönlichen Stellplatz nicht rund um die Uhr nutzt - beispielsweise weil er tagsüber mit seinem Auto zur Arbeit fährt - kann diesen in der ungenutzten Zeit jetzt zu Geld machen.

Denn über die Internetplattform www.ampido.com haben registrierte Nutzer die Möglichkeit, online ihren persönlichen Stellplatz stunden- oder auch tageweise anzubieten. Die Registrierung und das Benutzerkonto sind dabei völlig kostenlos. Der Vermieter legt die Parkgebühr fest und erhält 70 % der Einnahmen. 30 % verbleiben als Provision bei ampido.

Besucher der Gartenstadt Drewitz, die einen Parkplatz suchen, finden über die ampido-App von anderen Nutzern eingestellte freie Parkplätze. Wer er einen gefunden hat, auf dem er parken möchte, kann er auf "Buchen" klicken und sofort den ausgewählten Parkplatz buchen. Der Parkende wählt die Parkdauer aus und bezahlt die Parkgebühr bequem über die App.

Bereits im vergangenen Sommer hatte die ProPotsdam im Rahmen eines Pilotprojekts freie Stellplätze in Drewitz Nord über ampido angeboten. Da die Versorgung der Anwohner durch das persönliche Stellplatzangebot im nördlichen Wohngebiet nahezu gedeckt ist, richtete sich das Online-Angebot vorrangig an Besucher der Gartenstadt Drewitz.

Montag, 3. Juli 2017

Mobilitätsbonus der ProPotsdam wird gut angenommen

Die Bonusprogramme der ProPotsdam bieten jungen Menschen, Senioren und Familien mit Kindern attraktive Sonderkonditionen bei der Anmietung einer Wohnung. Die Boni sind soziale Leistungen, mit denen die ProPotsdam zur finanziellen Entlastung von Familien sowie von jungen und Senioren-Haushalten beiträgt.

Mit dem Mobilitätsbonus soll vor allem jungen Menschen ermöglicht werden, auch ohne eigenes Auto mobil zu sein: Wer in eine Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnung in der Gartenstadt Drewitz zieht, erhält einmalig kostenlos ein Jahresticket des städtischen Verkehrsbetriebs ViP für den Tarifbereich AB. In der ersten Jahreshälfte 2017 wurden insgesamt 13 dieser Jahreskarten an Neumieter ausgegeben.

Freitag, 30. Juni 2017

Persönlichen Stellplatz mieten

Parkraumbewirtschaftung in Drewitz-Süd startet ab 1. Juli 2017

Pressemitteilung der ProPotsdam GmbH
Potsdam, 30. Juni 2017

Ab Sonnabend, den 1. Juli 2017, wird die Parkraumbewirtschaftung mit persönlichen Park- sowie Wohngebietsplätzen in Drewitz-Süd eingeführt. Die Vermietung der Stellplätze erfolgt durch die GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH. Das Stellplatzmanagement in der Gartenstadt gibt es bereits seit Mai 2013 für den Bereich zwischen Konrad-Wolf-Allee und Sternstraße. Die zum Unternehmensverbund der ProPotsdam GmbH gehörende ProPotsdam Facility Management GmbH erfüllt alle im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung erforderlichen Aufgaben.

In Drewitz Nord gibt es derzeit insgesamt 564 Stellplätze, wovon 358 persönliche Stellplätze und 182 Wohngebietsstellplätze ausmachen. Weitere 24 Stellplätze stehen im Stern-Plaza zur Verfügung. In Drewitz Süd werden künftig von insgesamt 1.097 Stellplätzen 664 auf persönliche Stellplätze und 433 auf Wohngebietsstellplätze entfallen.

Im nördlichen Wohngebiet hat sich die Stellplatzbewirtschaftung bereits bewährt: Der Suchverkehr wurde reduziert, ebenso die Lärm-, Staub- und Abgasemission. Die Neuorganisation des ruhenden Verkehrs ist ein weiterer entscheidender Schritt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Rahmen des Gartenstadt-Konzeptes.

Interessenten können sich telefonisch bei der GEWOBA unter der kostenfreien Hotline
0800 24 7 365 1 melden. Den Stellplatzantrag sowie weitere Informationen rund um die Parkraumbewirtschaftung gibt es außerdem auf dem Gartenstadt-Blog.

Gib Gummi - Aus alten Schläuchen werden witzige Stempel

Foto: Sanierungsmanagement Drewitz
Beim diesjährigen 8. Gartenstadtfest am 24.06.2017 hatte das Sanierungsmanagement zum zweiten Mal die Recycle Werkstatt Berlin an seinem Stand zu Gast. Zusammen mit der Upcycle-Spezialistin Thea Lücke konnten sich kleine und große Besucher aus alten Schläuchen die verrücktesten Stempel selber gestalten.

Bei unserem Stempel-Workshop waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine Idee im Kopf konnte schnell per Kugelschreiber auf das dicke Gummi eines alten Fahrradschlauches übertragen werden. Geduldig und hoch konzentriert schnitten die kleinen Hände geschickt das Motiv aus. Schon war der wichtigste Baustein des Stempels hergestellt.

Im nächsten Schritt wurde das Gummi-Symbol mit Doppelklebeband auf einem Holzklötzchen fixiert und der Stempel war fertig. Mit Stempelkissen bewaffnet ließ sich das Motiv jetzt ganz einfach auf Postkarten oder den eigenen Arm übertragen. Mal richtig lange Wörter, mal klein und fein wie ein Sternchen. Mit Unterstützung ihrer ebenfalls inspirierten Eltern!

Neben dem Herstellen eigener Stempel konnte die Sanierungsmanagerin vor Ort bei der Beantwortung der Frage: „Was macht das Sanierungsmanagement in Drewitz eigentlich?“ helfen. Infos und Tipps zum klimabewussten Wohnen gab außerdem das Material der Verbraucherzentrale und der KlimaAgentur Potsdam.

Danke allen Besucherinnen und Besuchern, dass Sie zum dritten und letzten Mal mit uns gemeinsam die Gartenstadt gefeiert haben. Weitere Aktivitäten der Recycle Werkstatt Berlin können Sie unter www.recycle-werkstatt-berlin.de verfolgen.

Mari Pape für das Sanierungsmanagement Drewitz

Mittwoch, 28. Juni 2017

Umdenken bei der Mobilität setzt ein

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat 2016 in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage das Umweltbewusstsein der Deutschen untersucht.

Daraus geht hervor, dass 70 Prozent der Befragten für die Wege im Alltag täglich oder mehrmals wöchentlich ein Auto nutzen. Doch auch regelmäßige Autofahrer sind unter bestimmten Bedingungen bereit, zu wechseln. Eine Stadtentwicklung, die das Auto leichter verzichtbar macht - wie sie auch in der Gartenstadt Drewitz verfolgt wird - trifft bei über 90 Prozent der Befragten auf grundsätzliche Akzeptanz.

Auch neue Entwicklungen beim Carsharing oder im Bereich der Fahrradmobilität finden viele interessant. In Städten oder Gemeinden, in denen Carsharing verfügbar ist, haben 14 Prozent der Befragten mit Führerschein dies schon praktiziert.

Immerhin 61 Prozent gehen täglich oder mehrmals in der Woche zu Fuß. Mit dem Fahrrad
fahren 32 Prozent täglich oder mehrmals in der Woche. Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen in dieser Intensität nur 21 Prozent.

Die meisten Erfahrungen bestehen mit Leihrädern (50 Prozent) - sei es, dass man sich im Urlaub schon Fahrräder geliehen hat oder Leihangebote in der Stadt wie beispielsweise die PotsdamRad-Station von nextbike am Ernst-Busch-Platz nutzt. Nahezu alle von denen, die schon einmal ein Fahrrad geliehen haben, würden dies laut der Studie auch wieder tun. Und die Hälfte jener, die noch keine Erfahrungen haben, kann sich dies für die Zukunft vorstellen.

Montag, 26. Juni 2017

Baumeldung für die 26. Kalenderwoche

Folgendes gibt es aus der Gartenstadt Drewitz zu berichten:

Bis zum Herbst saniert die tubus GmbH im Auftrag der EWP die Schmutzwasserkanäle und -schächte in Drewitz. Derzeit erfolgen die Arbeiten im Kreuzungsbereich Willy-A.-Kleinau-Weg und Wolfgang-Staudte-Straße.

In diesem Bereich kommt es in dieser Woche weiterhin zur dauerhaften Sperrung von 4 Parkplätzen (078-079, 081-082). Es ist darüber hinaus unbedingt regelmäßig auf die Parkverbotsschilder zu achten.

Eine Schadstelle in Richtung des Willy-A.-Kleinau-Wegs muss zudem in offener Bauweise repariert werden. Diese erfolgt derzeit im Zusammenhang mit dem Neubau des angrenzenden Schachts voraussichtlich noch bis zum 5. Juli.

In den Leitungen sind fast durchgehend starke Fettablagerungen vorhanden. Diese machen den für Anfang Juli geplanten Linereinzug schwierig. Aufgrund dessen wurde nun die Firma Mauerspecht mit der Fettentfernung beauftragt. Diese soll ab der 29. Kalenderwoche (17.-21. Juli) erfolgen. Allerdings kann es durch die deshalb notwendige Verschiebung der Sanierungsarbeiten zu einer Bauzeitverlängerung kommen.

Voraussichtlich in der 30. Kalenderwoche (24.-28. Juli) soll bei der Sanierung ein Roboter zum Einsatz kommen. Beim Roboterverfahren ist es möglich, mittels fräsen, spachteln und verpressen Schäden zu beheben.

Durch die Baustelleneinrichtung auf dem Parkplatz in der Slatan-Dudow-Straße sind 11 Parkplätze besetzt, die während des Sanierungszeitraums nicht zur Verfügung stehen.

Weiterhin sind im Bereich der Hans-Albers-Straße mehrere Parkflächen als Baustelleneinrichtung für das Quartier 8 bis 30. Oktober 2017 gesperrt. Auch in diesem Bereich ist regelmäßig auf die Parkverbotsschilder und Sperrungen zu achten.

Änderungen vorbehalten.

Quelle: tubus GmbH im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH

Freitag, 23. Juni 2017

Baubeigeordneter Rubelt: "Park genießt weiterhin hohe Priorität."

Am 22. Juni trafen sich bei einem Vor-Ort-Termin im Konrad-Wolf-Park in Drewitz Mitarbeitende der Stadtverwaltung Potsdam aus den Bereichen Stadterneuerung und Grünflächen mit Vertretern der ansässigen Wohnungsunternehmen, des Arbeitskreises StadtSpuren, der beauftragten Firmen zur Pflege des Parks und zum Bau der Brunnenanlage sowie der Bürgervertretung.

Bei den Treffen verständigten sie sich zu den vorhandenen Möglichkeiten und der weiteren Zusammenarbeit. Vereinbart wurde unterem, weitere regelmäßige Begehungen vorzunehmen, um bei Fragen und Problemen auch kurzfristig handeln zu können. Darüber hinaus planen die Teilnehmenden eine Auswertung der verschiedenen Vorhaben im Umfeld des "Grünen
Kreuzes" im Herbst dieses Jahres. Dann soll auch bewertet werden, inwieweit sich die veränderte Brunnentechnik bewährt hat. Mit dem neuen System wird von April bis Oktober und bei Temperaturen über 18 Grad das Beckenwasser täglich geleert und zur automatischen Rasenbewässerung verwendet. Das Wasserbecken soll vor den Sommerferien wieder in Betrieb gehen. Die Arbeiten haben begonnen.

Auch der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Bernd Rubelt, war bereits Anfang der Woche vor Ort, um sich einen Eindruck vom Zustand des Konrad-Wolf-Parks zu verschaffen. "Der Konrad-Wolf-Park ist als Spiel-, Freizeit- und Erholungsfläche aus den Herzen der Drewitzer nicht mehr wegzudenken. Das zeigen die stark frequentierten Gehwege, Bänke und Spielgeräte", erklärt Bernd Rubelt.

Weiter sagte er: "Dass es deshalb auch die ein oder anderen sichtbaren Nutzungserscheinungen gibt, ist nicht auszuschließen. Besonders beeindruckend finde ich persönlich die 6.000 Rosen hier im Park, das ist wirklich einzigartig. Als Leuchtturm-Projekt der Stadt Potsdam genießt der Park weiterhin hohe Priorität und wird daher überdurchschnittlich gut gepflegt. Nichts desto trotz nehmen wir die Wahrnehmungen der Anwohner ernst und prüfen fortlaufend Verbesserungsmöglichkeiten."

Der Beigeordnete Bernd Rubelt wird morgen um 14 Uhr auch das 8. Gartenstadtfest auf dem Ernst-Busch-Platz eröffnen. Alle Drewitzer und Potsdamer sind herzlich eingeladen.

Quelle: Pressemitteilung der Landeshauptstadt Potsdam, 23. Juni 2017

Neue Adresse, bewährter Service

GEWOBA-Servicestelle in Drewitz zieht um

Momentan befindet sich die GEWOBA-Servicestelle in der Konrad-Wolf-
Allee 61. Von dort zieht sie in die Nummer 21, wo sie am 20. Juli eröffnet.
Am 20. Juli eröffnet die GEWOBA-Servicestelle in der Gartenstadt Drewitz an ihrer neuen Adresse in der Konrad-Wolf-Allee 21 ihre Türen. Mit Vertretern der Wohnungswirtschaft und der Stadtpolitik sowie Drewitzer Akteuren und natürlich den Anwohnern wird an diesem Nachmittag eine kleine Eröffnung gefeiert. Oberbürgermeister Jann Jakobs wird die neuen Räumlichkeiten um 13 Uhr aufschließen. Aufgrund der Sanierung der „Rolle“ war die GEWOBA-Servicestelle zwischenzeitlich in der Konrad-Wolf-Allee 45 und ist derzeit in der Hausnummer 61 neben der Sparkasse untergebracht. So kann der Service für die Mieter durchweg aufrecht erhalten werden.

Ob sie eine persönliche Beratung zur Wohnungssuche, zu Wohnungsangeboten oder zu den Serviceleistungen der GEWOBA wünschen, einen Mängel melden möchten, mietrechtliche Auskünfte oder eine Vermieterbescheinigung benötigen, einen Schlüssel nachbestellen, Tickets kaufen oder den Paket- oder Wäscheservice in Anspruch nehmen möchten – das Team hat für jedes Anliegen der GEWOBA-Mieter ein offenes Ohr und vermittelt bei Bedarf auch gern den passenden Kooperationspartner. Im letzten Jahr nahmen 33.000 Mieter und Mietinteressenten die Beratungen in den GEWOBA-Servicestellen in Anspruch.

Beim Besuch der Servicestelle in Drewitz erwartet die Mieter künftig ein ganz besonderes Interieur. An den Wänden findet sich die ganze Bildvielfalt der unterschiedlichsten Entwürfe, Visionen und Ideen, die zwischen 2005 und 2012 für die Entwicklung des Stadtteils zur Gartenstadt entwickelt wurden. Im Entree vermittelt eine Fototapete zudem das Gefühl, als trete man in den Konrad-Wolf-Park, und am Gartenstadt-Modell, das im Auftrag der ProPotsdam gebaut wurde, erfährt man alles Wissenswerte zur Gartenstadt Drewitz.

Das Team in der GEWOBA-Servicestelle steht den Mietern auch in der Konrad-Wolf-Allee 21 zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Montags bis donnerstags ist 9-13 Uhr sowie 14-18 Uhr geöffnet, mit einer Pausenschließzeit zwischen 13 und 14 Uhr. Freitags öffnet die Servicestelle durchgängig von 9 bis 15 Uhr ohne Pausenschließzeit.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Frontfrau von Stadtruhe zurück in Drewitz

Laura Walter rockte gestern mit ihren
Bandkollegen von Stadtruhe bei der Fête 
de la Musique in Drewitz die Bühne. 
Foto: Adam Sevens
Laura Walter, die Sängerin der Potsdamer Kult-Band Stadtruhe, ist ein Drewitzer Pflänzchen: Hier ist sie aufgewachsen, hier hat sie ihre ganze Kindheit und einen guten Teil ihrer Jugend verbracht. Gut kennt sie die Grundschule Am Priesterweg, wo sie Schülerin gewesen war. Heute lebt sie zwar nicht mehr hier, trotzdem ist sie noch oft im Stadtteil: Dann besucht sie ihre Eltern, die noch immer hier wohnen.

Nach ihrem kraftvollen Auftritt bei der Fête de la Musique am 21. Juni fragten wir, wie sie das heutige Drewitz und die Entwicklung der letzten Jahre so findet. "Toll!", meint die Sängerin und ergänzt: "Drewitz ist nicht mehr so hässlich und abgefuckt wie früher." Dann fügt die quirlige Sängerin hinzu: "Es soll aber auch so schön bleiben. Ich hoffe, dass man alles tut, damit es nicht wieder so scheiße wird wie damals."

Mittwoch, 21. Juni 2017

Gartenstadtfest präsentiert sich online in neuem Look

Pünktlich zum Start des 1. Drewitzer Park.Sommer geht die Gartenstadtfest-Homepage mit einem frischen, modernen Look online. Topaktuell informiert www.gartenstadtfest.de unter der bewährten Adresse über News, Programm-Highlights und gewährt einen Einblick in die Feste der vergangenen Jahre. Viel Spaß beim Klicken!

Dienstag, 20. Juni 2017

OB-Kolumne der Woche: Viel los in der Gartenstadt!

In seiner regelmäßigen Kolumne zum Wochenbeginn widmet sich Oberbürgermeister Jann Jakobs diesmal der Gartenstadt Drewitz und dem morgen mit der Fete de la Musique startenden 1. Drewitzer Park.Sommer. Auch zum Pflegezustand des Konrad-Wolf-Parks äußert sich das Stadtoberhaupt.

Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,

wer in dieser Woche Lust auf Party und Unterhaltung hat, der sollte den sonst häufig auf die Potsdamer Mitte gerichteten Blick in den Süden unserer Landeshauptstadt wenden: Denn in der Gartenstadt Drewitz wird in dieser Woche gefeiert. Beim ersten Park.Sommer, dem Umsonst- und Draußenfestival am Konrad-Wolf-Park wird ab dem 21. Juni jeden Tag etwas geboten. Schauplatz des Spektakels ist der Ernst-Busch-Platz. Den Auftakt bildet am 21. Juni zunächst die Fête de la Musique, die bereits zum dritten Mal in der Gartenstadt Drewitz gastiert. Ab 18 Uhr stimmen Kokas & Band aus Wittenberge das Publikum auf den Abend ein. Im Anschluss können sich alle Musikfans an den Klängen von Through Colours erfreuen, gefolgt von Stadtruhe. Beide Bands stammen aus der Landeshauptstadt.

Beim ersten Park.Sommer in der Gartenstadt Drewitz darf natürlich auch die Kammerakademie Potsdam nicht fehlen, die am 22. Juni ab 16 Uhr zum Klassik Open Air einlädt. An diesem Nachmittag werden den Zuschauern musikalische Darbietungen in Kooperation mit der Stadtteilschule Drewitz sowie der Städtischen Musikschule Johann Sebastian Bach geboten. Der Abend wird dann gekrönt mit einem Konzert der Kammerakademie Potsdam.

Zum Start ins Wochenende trifft man sich schließlich am Abend des 23. Juni ab 18 Uhr beim „Funky Friday“ im Konrad-Wolf-Park. Für gute Laune und ausreichend tanzbare Musik sorgen DJ Rob aus Berlin sowie die Potsdamer Band Soul Dressing und die Ausnahme-Combo Footprint Project. Und am vierten und letzten Tag des ersten Park.Sommers wird am 24. Juni ganz Drewitz zum mittlerweile 8. Gartenstadtfest auf dem Ernst-Busch-Platz begrüßt. Traditionell bietet das Fest ab 14 Uhr ein buntes Bühnenprogramm und zahlreiche Aktionsflächen und Informationsstände lokaler Vereine und Einrichtungen. Zum Abschluss des Park.Sommers sorgt die Excelsis Rockband für Partystimmung. Ursprünglich war geplant, den Parkesommer und das Fest auf dem „Grünen Kreuz“ in der Parkanlage stattfinden zu lassen. Doch aus Gründen des Grünflächen- und Rasenschutzes wurde beides auf den Ernst-Busch-Platz verlegt.

Denn Sie werden es vielleicht gehört haben in den vergangenen Tagen. Der aufwendig und mit viel Liebe, aber auch hohen finanziellen Aufwendungen geschaffene Konrad-Wolf-Park in der Gartenstadt hat gerade keine leichte Zeit. An einigen Stellen ist das Grün des Rasens verblichen, eine Rosenblattwespe macht den 6000 angepflanzten Rosen das Überleben schwer und ein besonders von Kindern stark frequentiertes Wasserbecken steht bei diesen heißen Tagen wegen eines Umbaus nicht zur Verfügung. Den Unmut einiger Anwohner kann ich verstehen. Ja ich heiße ihn sogar willkommen, zeigt er doch, dass sich die Menschen in der Gartenstadt mit ihrem Park identifizieren, dass er quasi ein Teil von ihnen geworden ist. Und das ist gut so, denn genau das war auch beabsichtigt. Und ich kann die gute Nachricht verkünden: Besserung ist in Sicht. Dafür macht sich jetzt unser neuer Baubeigeordneter Bernd Rubelt stark. Gegen die Wespen gehen wir vor mit einem biologischen Pflanzenschutzmittel, das für Menschen aber auch Bienen unbedenklich ist. Das Grünflächenamt hat die Situation erkannt und prüft, in starken Trockenzeiten den Bewässerungszyklus zu ändern. Dabei hilft dann auch, dass der Brunnen spätestens zu den Sommerferien wieder für alle zur Verfügung stehen wird. Nach einem ausgeklügelten System wird das Verbrauchswasser des Beckens an besonders heißen Tagen nämlich auch zur Bewässerung genutzt. Eine gute Idee, wie ich finde.

Insgesamt verbessert sich die Situation in der Gartenstadt ohnehin stetig. Gerade erst vor ein paar Tagen wurde der aufwendig erneuerte Priesterweg eingeweiht, jetzt kann man wieder ohne Stolperfallen und mühelos diese alte Eichenallee entlangradeln oder flanieren. Seit dem vergangenen Jahr erfreut sich die NextBike-Station in Drewitz großer Beliebtheit. Und es geht in schnellen Schritten weiter voran in der Gartenstadt. Die Arbeiten in der sogenannten „Rolle“ in der Konrad-Wolf-Allee gehen weiter. Die ersten beiden Bauabschnitte der Rolle werden derzeit modernisiert. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten 2018 wird es hier modernisierte Wohnungen der ProPotsdam zu günstigen Konditionen geben. Dank der Förderung durch das Land bleiben die Mieten bei geförderten Wohnungen bei 5,50 Euro pro qm. Bei Neuvermietung liegen sie bei akzeptablen 7,40 Euro pro qm. In der „Rolle“ wird etwas wirklich Neues ausprobiert: Es gibt Atelierwohnungen, die es ermöglichen, Arbeiten und Wohnen miteinander zu verbinden. Durch die Veränderung von Grundrissen kann die ProPotsdam auch großen Familien Wohnraum anbieten. Mit der Wiedereröffnung der Sparkasse und dem neuen Ärztehaus werden weitere Bedarfe der Mieter im Wohngebiet gedeckt.

Und mit dem Quartier 8 steht ein weiteres Projekt für die ProPotsdam in Drewitz in den Startlöchern. Gemeinsam mit den Genossenschaften soll hier nicht nur energetisch saniert werden. Baustart der ProPotsdam-Wohnungen im Quartier 8 ist Juli 2017. Allein die ProPotsdam investiert beim Quartier 8 etwa 16,3 Millionen Euro.

In Drewitz nähern wir uns unserem großen Ziel, der „zero-emission-city“, dem CO2-neutralen Stadtteil. Wir sind in der Gartenstadt auf einem guten Weg. Weniger Immissionen, weniger Schadstoffe, weniger Verkehrslärm, das bedeutet auch ein mehr an Lebensqualität. Und so wird das Wohnen in der Gartenstadt nämlich nicht nur grüner und ökologischer, es wird auch immer vielseitiger und lebendiger. Und wenn das kein Grund zum Feiern ist, dann weiß ich auch nicht. Ich wünsche allen jedenfalls ganz viel Spaß beim ersten Park.Sommer und dem 8. Gartenstadtfest in Drewitz.

Ihr
Jann Jakobs

Montag, 19. Juni 2017

Parksommer wird Buschsommer

Drewitzer Sommerveranstaltungen wollen Rosen und Rasen schonen und ziehen um 

Um die Grünflächen im Drewitzer Konrad-Wolf-Park nicht zu gefährden, findet der 1. Drewitzer Park.Sommer vom 21. bis 24. Juni nicht im Park, sondern auf dem Ernst-Busch-Platz statt.

„Aus Rücksichtnahme auf den ohnehin schon gestressten Rasen und die von Schädlingen befallenen Rosen haben wir unsere Veranstaltungen auf den Ernst-Busch-Platz verlegt“, teilte Kathleen Walter vom Begegnungszentrum oskar. mit: „Das Programm bleibt bestehen, die Bühne zieht aber 500 Meter um.“

Das Umsonst- und Draußenfestival Park.Sommer bietet über vier Tage Musik und Unterhaltung. Mit dabei werden Bands wie Through Colours und Stadtruhe sein, außerdem die Kammerakademie Potsdam, die zum Klassik Open Air einlädt, sowie die Potsdamer Band Soul Dressing und die Ausnahme-Combo Footprint Project. Den Abschluss des Festivals bildet das traditionelle Gartenstadtfest.

Alle Informationen zum 1. Park.Sommer in der Gartenstadt Drewitz findet man auch unter www.facebook.com/ParkSommer.

Freitag, 16. Juni 2017

Baumeldung für die 25. Kalenderwoche

Folgendes gibt es aus der Gartenstadt Drewitz zu berichten:

Bis zum Herbst saniert die tubus GmbH im Auftrag der EWP die Schmutzwasserkanäle und -schächte in Drewitz. Derzeit erfolgen die Arbeiten im Kreuzungsbereich Willy-A.-Kleinau-Weg und Wolfgang-Staudte-Straße.

In diesem Bereich kommt es in der nächsten Woche zur dauerhaften Sperrung von 4 Parkplätzen (078-079, 081-082). Es ist unbedingt regelmäßig auf die Parkverbotsschilder zu achten.

Eine Schadstelle in Richtung des Willy-A.-Kleinau-Wegs muss zudem in offener Bauweise repariert werden. Diese erfolgt im Zusammenhang mit dem Neubau des angrenzenden Schachts im Zeitraum zwischen 20. Juni und 5. Juli.

In einem weiteren Schacht in diesem Bereich ist der Konus stark beschädigt. Dieser wird derzeit erneuert. Ebenfalls laufen Fugenarbeiten im Ernst-Lubitsch-Weg.

In den kommenden Wochen soll bei der Sanierung ein Roboter zum Einsatz kommen. Beim Roboterverfahren ist es möglich, mittels fräsen, spachteln und verpressen Schäden zu beheben.

Anfang Juli soll zudem mit dem Linereinbau begonnen werden. Die Renovierung der Leitungen wird mittels Vor-Ort-härtenden Schlauchlinern durchgeführt. Einzelschadstellen können mittels Kurzlinern repariert werden.

Durch die Baustelleneinrichtung auf dem Parkplatz in der Slatan-Dudow-Straße sind 11 Parkplätze besetzt, die während des Sanierungszeitraums nicht zur Verfügung stehen.

Weiterhin sind im Bereich der Hans-Albers-Straße mehrere Parkflächen als Baustelleneinrichtung für das Quartier 8 bis 30. Oktober 2017 gesperrt.

Wöchentlich informiert der Gartenstadt-Blog über alle noch freien Stellplatzangebote in Drewitz Nord.

Änderungen vorbehalten.

Quelle: tubus GmbH im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH

Mittwoch, 14. Juni 2017

Pflanzenschutzmaßnahmen im Konrad-Wolf-Park

Starker Befall der Rosenkulturen mit Larven der
Rosenblattwespe. Foto Landeshauptstadt Potsdam
Morgen führt der Bereich Grünflächen der Landeshauptstadt Potsdam dringend erforderliche Pflanzenschutzmaßnahmen im Konrad-Wolf-Park durch. Hintergrund ist ein starker Befall der Rosenkulturen mit den Larven der Rosenblattwespe (Caliora aethiops). Betroffen sind bereits rund 20 Prozent des insgesamt 6.000 Exemplare umfassenden Bestandes, mit steigender Tendenz. Um den fortschreitenden Befall einzudämmen und einen Totalverlust des Rosenbestandes zu vermeiden, wurde der Bereich Grünflächen in dem konkret beschriebenen Zusammenhang für den Konrad-Wolf-Park von der Selbstverpflichtung der Landeshauptstadt Potsdam zum Verzicht auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entbunden.

Die betroffenen Rosen werden mit dem Pflanzenschutzmittel NeemAzal -T/S behandelt, das speziell zur Bekämpfung freilebender saugender und beißender Schadinsekten und Milben entwickelt wurde. Neben dem naturbelassenen Inhaltsstoff des tropischen Neembaumes enthält das vom Bundesamt für Verbraucherschutz zugelassene Pflanzenschutzmittel Pflanzenöle und Tenside auf der Basis nachwachsender Rohstoffe. Das Mittel ist zugelassen für den ökologischen Anbau und schont Bienen und andere Nützlinge. Die biologisch aktiven Substanzen des Neemöls, insbesondere das Azadirachtin A, wirken bereits innerhalb weniger Stunden inaktivierend, fraßhemmend, häutungshemmend und fruchtbarkeitsmindernd auf die Schadinsekten. Eine Gefährdung für Menschen ist ausgeschlossen.

Die Wirksamkeit wird nachfolgend kontrolliert, bei Bedarf wird die Behandlung wiederholt. Der Bereich Grünflächen ist zuversichtlich, dass die Rosen dadurch relativ schnell neu austreiben und nach und nach ihre natürliche Schönheit wieder erreichen werden.

Montag, 12. Juni 2017

Heute einfach mal das Auto stehen lassen

Das Fahrrad wird 200 Jahre alt

Seit 1817 gehört das Fahrradfahren zu den schönsten Formen der Fortbewegung. Anlässlich des Jubiläums können sich alle am bundesweiten Fahrrad-Aktionstag, indem sie an diesen Tag einmal bewusst auf das Auto verzichten und auf den Drahtesel umsteigen.

Der Fahrradaktionstag steht unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Partner des DStGB sind der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) sowie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Das Fahrrad wurde in Baden-Württemberg erfunden. Karl Drais fuhr am 12. Juni 1817 erstmals auf einer Laufmaschine (Draisine) durch Mannheim. Diese gilt als die Urform des Fahrrads und Drais als Pionier der Fahrradentwicklung, der damit Mobilitätsgeschichte schrieb.